Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lübeck Verdi-Abschluss kostet 17,6 Millionen Euro
Lokales Lübeck Verdi-Abschluss kostet 17,6 Millionen Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:19 07.05.2016

Die Hansestadt muss in den nächsten zwei Jahren 17,6 Millionen Euro mehr für Personal ausgeben. „Das ist ein sehr teurer Abschluss, den Lübeck sich eigentlich nicht leisten kann“, sagt Bürgermeister Bernd Saxe (SPD). Die Zahlen beziehen sich auf die Personalkosten für die 4400 Mitarbeiter der Kernverwaltung sowie der städtischen Eigenbetriebe (Senioreneinrichtungen, Entsorgungs- und Kurbetrieb). Sie betragen pro Jahr 230 bis 240 Millionen Euro.

Der Hintergrund: Die Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband haben sich auf ein Lohn-Plus von fünf Prozent geeinigt. Die Laufzeit gilt rückwirkend ab 1. März und endet am 28. Februar 2018. Das bedeutet für die Stadt Mehrausgaben: 3,1 Millionen Euro in diesem Jahr, 7,1 Millionen Euro im nächsten und 7,4 Millionen Euro 2018. Hinzu kommen pro Jahr voraussichtlich weitere 1,5 Millionen Euro, da auch eine neue Gehaltstabelle ausgehandelt wird.

„Es werden neue, zusätzliche Sparmaßnahmen erforderlich werden, um diese Mehrbelastungen auszugleichen“, macht Bernd Saxe klar. Er will zum Haushalt sowieso eine neue Sparliste vorlegen. Das hatte er bereits vor drei Wochen angekündigt.

Das neue Sparprogramm ist 15 Millionen Euro schwer. Von 2017 bis 2019 soll die Verwaltung jedes Jahr mindestens fünf Millionen Euro einsparen. Daher heißt es auch „3mal5“.

Von jvz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Lübecker steigen zum fünften Mal für den Klimaschutz auf die Räder.

07.05.2016

Top-Poeten treten im Juni gegeneinander an.

07.05.2016

Jahrelang arbeitete Gracia-Patricia Walters als Reisekauffrau — Dann wechselte sie vor 16 Jahren in den Personenschutz.

07.05.2016
Anzeige