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Lübeck Verdi Nord: Tarifverhandlungen ohne Ergebnis abgebrochen
Lokales Lübeck Verdi Nord: Tarifverhandlungen ohne Ergebnis abgebrochen
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20:10 16.01.2017
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Lübeck

Ohne Ergebnis vertagt wurde gestern die erste Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für die Busunternehmen in Lübeck, Kiel, Neumünster und Flensburg. Das teilte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi Nord) mit.

Die Gewerkschaft will für die Beschäftigten der kommunalen Busunternehmen eine Erhöhung von 145 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten erreichen.

Da nach Aussagen der Gewerkschaft die Fahrgastzahlen angestiegen seien und so deutlich bessere Einnahmen erzielt werden konnten, sei die Forderung von Verdi Nord gerechtfertigt.

Weitere Argumente sind die Ende 2016 auf fast zwei Prozent gestiegene Preissteigerungsrate und die zusätzlichen Belastungen der Arbeitnehmer durch die einseitige Kostensteigerungsverlagerung auf die Beschäftigten bei Krankenkasse, Pflegekasse, Rentenversicherung und betrieblicher Altersversorgung. Außerdem habe die Arbeitsbelastung der Beschäftigten noch zugenommen.

Die durch den Kommunalen Arbeitgeberverband Schleswig-Holstein vertretenen Busunternehmen legten kein Angebot vor. Die Arbeitgeber sehen zurzeit keinen Spielraum für Gehaltserhöhungen.

Die Tarifverhandlungen werden am 9. Februar weiterverhandelt.

LN

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