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Lübeck Veteranenfahrt und Benzingespräche
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21:19 09.09.2013
Michael und Erika Dohausen aus Hoisdorf gingen auf dem Markt mit ihrem Ford A, Baujahr 1928, als eine der Ersten auf die 130 Kilometer lange Strecke der 19. Auflage der „7-Türme-Veteranen-Fahrt“. Quelle: Fotos: H. Pump

Der kraftvolle Sound des V8-Getriebes im Ford Mustang ließ das sanfte Tuckern des Vierzylinder-Reihenmotors im kleinen Bruder Ford A fast verstummen. Dazwischen versuchte sich der typische Käfer-Sound, Gehör zu verschaffen.

Auf dem Lübecker Markt hatten sich am Sonntagmorgen stolze Fahrer aus ganz Norddeutschland mit ihren 60 Oldtimer-Modellen vom Borgward Isabella bis zum Triumph Spitfire eingefunden, um zur traditionellen „7-Türme-Veteranen-Fahrt“ zu starten. Im Abstand von 30 Sekunden schickte Georg Sewe die Fahrer auf die 130 Kilometer lange Strecke.

Sewe ist Präsident der Landesgruppe Ostsee des Deutschen Automobil-Veteranen-Clubs (DAVC) und hat die Oldtimerausfahrt mit seinem Vereinsteam organisiert. „Bei uns geht es nicht um Geschwindigkeit“, erklärt Sewe. „Wir haben eine landschaftlich schöne Strecke von Lübeck über Seedorf und zurück nach Travemünde zusammengestellt und wollen mit der Tour das Zusammensein unter Gleichgesinnten fördern.“

Unterwegs galt es für die Teilnehmer, an mehreren Stempelkontrollen kleine Aufgaben zu lösen. So mussten ein schmales Spurbrett befahren und ausländische Kennzeichen erraten werden. Alle Rallye-Teilnehmer erreichten am Nachmittag das Ziel, den Brügmanngarten in Travemünde.

Ältestes Fahrzeug war der 1911 gefertigte Oakland von Thomas Degenhardt. Für Aufsehen sorgte aber auch der rote Jerry-Cotton- Klassiker Jaguar E, Baujahr 1968, von Michael Limbecker. Im Brügmanngarten durften die Benzin-Juwelen noch einmal ausgiebig bestaunt werden. Die meisten Punkte erreichte Reiner Wulf in seinem Opel GT (1971).

Um alte Autos und Benzingespräche drehte sich am Sonntag auch alles bei der Firma Opel-Meyer in der Geniner Straße. Dort versammelten sich rund 50 Fahrer mit ihren verschiedenen Opel-Modellen bis zum Baujahr 1988 zum 6. Oldtimertag. Neben Fachgesprächen über Ersatzteile und Restaurierungstipps nutzten auch zahlreiche Besucher die Gelegenheit, um sich die ehemaligen Symbole des deutschen Wirtschaftswunders, wie den Rekord Olympia von Wolf Marquardt oder den PII von Horst Bredfeldt, anzuschauen. „Wer Benzin geleckt hat, kann sich gern unserer Alt-Opel-Interessengemeinschaft anschließen“, sagt Christian Fabry, der den Oldtimertag organisiert hat. Die Opel-Fans treffen sich regelmäßig zum Stammtisch. Infos bei Opel-Meyer.

„Wir haben unseren Commodore 1973 für 16 500 Mark gekauft, fahren ihn bis heute im Originalzustand.“
Crescentia und Hans Diedrich

hp

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