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Lübeck Vielleicht ein Thema für Mario Barth?
Lokales Lübeck Vielleicht ein Thema für Mario Barth?
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09:32 07.05.2016
Kai Dordowsky kai.dordowsky@ln-luebeck.de

Der ganz große Druck ist weg. Auch in Lübeck sinkt die Zahl der Geflüchteten. Die Sozialverwaltung hat ihre Prognose für 2016 folgerichtig nach unten korrigiert.

Trotzdem muss die Stadt weitere Unterkünfte schaffen, weil noch zu viele Menschen in Hotels, Pensionen und Sporthallen untergebracht sind. Dabei kommt es immer wieder zu Rückschlägen. Erst legte ein Gericht den Bau der Unterkunft in Travemünde auf Eis. Nun wurde diese Woche bekannt, dass drei Häuser für Flüchtlinge auf städtischen Grundstücken in St. Lorenz und Buntekuh gar nicht gebaut werden.

Auf zehn Jahre wollte Lübeck 272 Plätze anmieten. Der Investor sprang ab, nun geht das Verfahren von vorn los.

Das kann jederzeit passieren. Unverständlich bleibt, warum die Stadt die freistehenden Plätze in der Erstaufnahme auf dem Volksfestplatz nicht nutzt. Da mag es ja bürokratische Hürden geben, aber die kann man doch überwinden.

Völlig unklar ist auch das Schicksal der Synagoge. Wird sie weiter saniert oder nicht? Die Lage ist verzwickt. Das Millionenprojekt wurde gestartet, ohne dass klar war, ob es bis zum Schluss Geld gibt. Geldgeber haben die Gemeinde ermutigt, schon mal loszulegen, wollen jetzt aber nicht nachlegen. Aber wenn Lübeck eine Synagoge vergammeln lässt, könnte das bundesweit Wellen schlagen.

Vielleicht übernimmt ja Mario Barth.

Eine Glosse von Kai Dordowsky

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