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Lübeck Villen sollen versetzt werden
Lokales Lübeck Villen sollen versetzt werden
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21:13 20.04.2016

Die sechs exklusiven Luxusvillen im geplanten Neubauviertel „Neue Wasserkunst“ sollen verschoben werden. Das hat der Umweltausschuss in seiner Sitzung am Dienstag entschieden. Auf Antrag der SPD sollen die Gebäude in der Nähe des Wakenitzufers so weit zurückgenommen werden, dass ein Wanderweg im Einklang mit dem Artenschutz gebaut werden kann. Derzeit sind die Häuser 50 Meter vom Ufer entfernt geplant — dann ist aber zu wenig Platz für den Wanderweg und den Ruheraum des Fischotters.

Kurios: Erst Anfang Dezember hatten die Baupolitiker entschieden, dass der Wanderweg überhaupt am Ufer der Wakenitz entlang führen soll — und haben ihn damit durch den Ruheraum des Fischotters geführt. Die Verwaltung indes wollte den Wanderweg durch das neue Wohngebiet führen — um die Häuser herum, um den Otter nicht zu stören. Doch Baupolitiker vermuteten, dass die Stadt die künftigen Besitzer der Villengrundstücke schützen wolle — und die Existenz des Otters vorgeschoben ist.

Der Beschluss des Umweltausschusses nun bedeutet eine Veränderung des Bebauungsplans. Das könnte jedoch zu Unstimmigkeiten mit dem Investor führen. Außerdem bezweifelt Ausschussvorsitzende Silke Mählenhoff (Grüne), dass der Beschluss realisiert wird. Sie hält es für vernünftig, wenn der Wanderweg hinter den Gebäuden verläuft: „Für manche Ausschussmitglieder steht anscheinend der Artenschutz hinter dem Erholungsaspekt.“Die Bürgerschaft entscheidet endgültig in einer Woche.

Von dad

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