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06:00 16.11.2011
Großes Marathon-Ballyhoo auf dem Markt: Die vierte Auflage war dank des Wetters und der Organisation ein tolles Happening.
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Lübeck

Launiger Dankeschön- Abend auf dem Hanseschiff „Lisa von Lübeck“. Die Veranstalter des Stadtwerke-Marathon bedankten sich bei Sponsoren und Partnern, reichten Häppchen und zogen eine positive Bilanz der vierten Auflage. Das „Go“ für 2012 ist nur noch Formsache. Denn die Veranstaltung hat sich bereits nach kürzester Zeit etabliert. Damit die Erfolgsgeschichte fortgesetzt wird, haben sich die Macher des Lübecker Marathon e.V. sowie die Agentur ProEvent bereits ihre Gedanken darüber gemacht, wie die Marathon-Zukunft in der Hansestadt aussehen kann. Dabei sind interessante Denkmodelle entstanden, die bereits 2012 in die Realität umgesetzt werden könnten.

Top 1: Streckenführung. Frei nach dem Motto „mehr Lübeck für Lübeck“ könnte die lange Schleife über 42,195 km künftig ihren Schwerpunkt in der Altstadt haben. Klaus Ziele, 1. Vorsitzender des Lübecker Marathon e.V., sagt: „Die Wendemarke könnte in Kücknitz liegen, denn die lange Gerade von dort bis Travemünde war für die Läufer oft hartes Brot. Gegenwind, Regen, dazu weit weniger Zuschauer an der Strecke, das wird schnell öde.“ Statt dessen soll das Streckenprofil kurzweiliger und attraktiver werden. Mit eingebunden werden sollen dann Ober- und Untertrave, Königstraße und als lang gezogene Zielgerade die Mühlenstraße. Doch Ziele merkt an: „Zuerst müssen wir über Alternativ-Routen mit der Straßenverkehrsbehörde beraten. Von der Manpower und der Umsetzung, was unseren Part angeht, wäre es möglich.“ Ende Januar kommen die Stadt Lübeck sowie Ziele & Co. zur Gesprächsrunde zusammen.

Top 2: Termin. Bisher steht der 21. Oktober fest, doch intern wird eine Vorverlegung diskutiert. Denn das ewige Wetter-Roulette als Zünglein an der Waage nervt. Darum will ProEvent Ende November eine Umfrage unter 1000 Teilnehmern im Internet starten. Roman Klawun betont: „Finden wir eine Mehrheit unter den Läufern, wird das Thema heiß.“ Ziele sagt dazu: „Man hat es dieses Jahr gesehen. 14 Tage vor dem Marathon war die Witterung weit milder. Das täte allen gut, Läufern, Helfern und Zuschauern.“ Da der City-Lauf in den September vorverlegt werden soll, könnte der Marathon ebenfalls um 14 Tage nach vorn rutschen. Ziele: „Das könnte uns allen viel bringen.“

Top 3: Programm. Als Flaggschiff etabliert haben sich Marathon und Halbmarathon sowie die Firmenstaffeln. Neu hinzu kommen soll ein 10-Kilometer-Lauf. Ziele erläutert: „Wir wollen die Schallmauer mit 3000 Teilnehmern durchbrechen. Wir würden dann auch den Schüler- und Familienlauf zusammenführen und nicht nochmals getrennt austragen.“

Top 4: Infrastruktur. Der neue und zentralere Zieleinlauf auf dem Markt hat sich bewährt. Nun soll am Ende der Zielgasse eine Tribüne errichtet werden, von der aus das Publikum die Läufer aus der Nähe erleben kann. Außerdem dürfte die Showbühne seitlich versetzt und vergrößert werden. Ziele und Klawun wissen: „Bei gutem Wetter platzt der Markt bald aus allen Nähten. Das Maximum ist da schon fast erreicht.“

Neben diesen Veränderungen bemüht sich der Veranstalter auch um offizielle Titelkämpfe. Marathon- oder Halbmarathon-Landesmeisterschaften sind ein Thema. Klawun stellt dazu klar: „Wir wollen Bewährtes erhalten und neue Richtungen einschlagen, die zu einer weiteren Verbesserung führen könnten.“ 3000 angemeldete Teilnehmer als Topmarke sind keine Utopie. Klawun: „Wir wollen expandieren.“

Ein Blick ins Internet bestätigt den Trend: 43 405 Besucher (85 404 Seitenaufrufe) binnen Jahresfrist auf der Homepage (www.stadtwerke-luebeck-marathon.de), davon allein 47,76 Prozent im Oktober 2011. Auch bei Facebook ist Bewegung drin: von 33 auf 354 „Freunde“. Es ist kein Ende in Sicht.

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