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Lokales Lübeck Volksbank Lübeck baut das „hanseLab“
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17:48 13.02.2019
Zuhören in der künftigen Arena: Volksbank-Sprecher Olaf Tietgen erläutert das „hanseLab“-Konzept. Quelle: Rüdiger Jacob
St. Gertrud

 Die Schlagwörter heißen agiles Arbeiten und Kombination von Mensch, Raum und Methode. Was konkret dahinter steht, das hat die Volksbank Lübeck am Mittwoch gelüftet. Sie baut für etwa 500 000 Euro Räume für innovative Arbeits- und Veranstaltungsflächen um. Sie setzt mit dem neuen „hanseLab“ auf Vernetzung.

Das „hanseLab“ sei ein Raumprojekt, in dem Kommunikation „anders erlebt“ werde, sagt Olaf Tietgen, Pressesprecher der Volksbank. „Es wird eine Küche geben, einen Ort der Entspannung, Steharbeitsplätze für Meetings und eine große, offene Arena“, sagt Tietgen. Noch haben die Handwerker das Sagen, werden Holzfußböden geschliffen, neue Elektroleitungen eingezogen oder Wände gestrichen. Im Mai sollen in dem Gebäude in der Marlistraße 101 auf 300 Quadratmetern neue Veranstaltungsflächen entstehen.

Neue Arbeitsweisen, agiles Arbeiten

Volksbank-Chef Dr. Michael Brandt ist überzeugt, dass das neue Raumkonzept ein Erfolg wird: „Wir versuchen, für unsere Kunden und für unsere Netzwerkpartner einen Ort zu schaffen, an dem man neue Arbeitsweisen kennenlernt und gemeinschaftlich hierarchiefrei und agil arbeiten kann.“ Zunächst gelte es, potenzielle Partner vom neuen Konzept zu überzeugen, so Brandt, der als Mitinitiator des Lübecker Konzeptes gilt. „Wenn es uns gelingt, die Multiplikatoren zu überzeugen, wird man über unser Vorhaben reden und ein Interesse generieren.“ Zunächst werde überlegt, Probetage anzubieten. Brandt geht davon aus, spätestens im kommenden Jahr „ernste Nachfragen“ zu bekommen. „In der Tat gehen wir als Bank neue Wege“, so Brandt. Er setzt seit längerer Zeit auf agiles Arbeiten, also flexibel, dynamisch und mit einem Mindestmaß an Bürokratie. 50 Gäste wagen bei der Vorstellung mittels VR-3-D-Brillen einen virtuellen Rundgang durchs „hanseLab“ und stimmen über das neue Logo ab.

„Viele unserer Kunden beschäftigen sich mit den Themen Digitalisierung, Agilität und Innovation. Wir tun es genauso“, sagt Brandt. „Dabei ist uns bewusst geworden, dass sich diese Themen innerhalb der eigenen Räumlichkeiten nur schwer umsetzen lassen“, so Brandt. Sein Institut sei deshalb auf die Suche gegangen und hätte in Hamburg und Berlin ähnliche Räumlichkeiten gefunden – der Grundstein für das Lübecker „hanseLab“. „Wir sind fest davon überzeugt, dass diese Räume nicht nur für unsere Firmenkunden hoch interessant sein werden“, so Brandt.

Inspirierende Atmosphäre für Unternehmen

Das „hanseLab“ biete Unternehmen die Möglichkeit, mit passgenauer methodischer Begleitung eine inspirierende Atmosphäre zu erleben. „Ein transparentes und offenes Raumkonzept, welches dazu einlädt, in Teams vernetzt und agil zu arbeiten. Das ist eine der Voraussetzungen, um Veränderungen erfolgreich und nachhaltig in Unternehmen zu gestalten“, so Volksbank-Sprecher Tietgen. Er nennt erste Details: „Alle Möbel sind mobil, über ein Panel lassen sich schnell verschiedene Lichtstimmungen regeln.“ Präsentiert werden könnten die Ergebnisse in einer Arena. Der Lounge-Bereich inklusive integrierter Küche lade zur „kulinarischen Nachbereitung“ des Tages ein.

Mit Scrum zum Ziel

Mehr Transparenz, Anpassung und Überprüfung: Drei Grundsäulen, die die sogenannte Scrum-Arbeitsweise auszeichnet. Scrum beruht auf der Erfahrung, dass viele Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um vollumfänglich in einem Stück realisiert werden zu können. Diese innovative Arbeitsweise möchte die Volksbank Lübeck im neuen „hanseLab“ anbieten. Ziel ist eine schnelle und kostengünstige Entwicklung hochwertiger Produkte oder Ideen. Das „hanseLab“ soll im Mai an den Start gehen. Nähere Infos zum Baufortschritt unter www.hanse-lab.coms

Rüdiger Jacob

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