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Lübeck Volles Haus im Bürgerschaftssaal beim CDU-Empfang
Lokales Lübeck Volles Haus im Bürgerschaftssaal beim CDU-Empfang
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21:16 17.03.2016
Ludger Hinsen (l.), ab Mai neuer Senator für Umwelt, Sicherheit und Ordnung, stieß mit Anette Röttger und Andreas Zander an. Quelle: Fotos: S. Risch

Es war ein ungewohntes Bild im ehrwürdigen Bürgerschaftssaal: Dort, wo sonst 49 Abgeordnete und einige wenige Zuhörer sitzen, fanden sich Mittwochabend rund 200 Gäste ein. CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Zander und Kreisvorsitzende Anette Röttger hatten zum Jahresempfang geladen, und der Einladung gefolgt waren neben CDU-Mitgliedern unter anderem Jan-Dirk Verwey (Entsorgungsbetriebe), Jürgen Schäffner (Stadtwerke), Willi Nibbe (Stadtverkehr), Stefan Probst (Lübecker Bauverein), Dr. Matthias Rasch („Trave“), Gemeindediakonie-Geschäftsführerin Dörte Eitel, Vertreter der Feuerwehr sowie die Senatoren Sven Schindler (SPD) und Kathrin Weiher (parteilos).

Rund 200 Gäste schworen sich schon einmal auf den Landtagswahlkampf ein und feierten gemeinsam.

Schon vor dem Eintreten in den Bürgerschaftssaal waren die Aufnahme-Formulare für die CDU nicht zu übersehen, im Laufe des Abends wurde noch mehrfach auf die Möglichkeit zum Parteieintritt hingewiesen. Fraktionschef Andreas Zander, der die Gäste begrüßte, sprach vom „Einfluss großer Veränderungen“, unter dem man auch in Lübeck stehe. Angesichts der Flüchtlingsproblematik gehe es „nicht um die Frage, ob wir es schaffen, sondern wie wir es schaffen“. Die CDU müsse sich weiter entwickeln, „als Lübecker CDU haben wir das klare Ziel, wieder im Landtag vertreten zu sein“. Dafür bräuchten die Kandidaten Ulrich Krause, Dagmar Hildebrand und Anette Röttger die volle Unterstützung.

Daniel Günther, Chef der CDU-Landtagsfraktion, war Gastredner des Abends. Er machte klar, dass ein Regierungswechsel nur gelingen könne, „wenn wir in den Städten bessere Ergebnisse bekommen“. Weit über 30 Prozent müssten her, dafür bedürfe es besserer Angebote in den Städten. Eine zukünftige Landesregierung müsse sich vor allem um die Auflösung des Investitionsstaus kümmern.

Schließlich gab‘s neben Applaus auch Glückwünsche und ein Geschenk für Günther: Tochter Frieda kam vor genau vier Wochen auf die Welt. Zweites Geburtstagskind: der künftige Innensenator Ludger Hinsen (CDU), der 54 Jahre alt wurde und mit Ehefrau Dr. Monika Springberg-Hinsen gekommen war. Er freue sich „irrsinnig auf die neue Aufgabe“, so Hinsen. Das Geschenk, das er von Parteichefin Anette Röttger erhielt — Whisky — wird er frühestens Ostern genießen können, denn derzeit fastet er. Weshalb Hinsen auch beim gemütlichen Teil des Abends im Audienzsaal beim Wasser blieb.

Von sr

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