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Lokales Lübeck Von Bethlehem nach Lübeck: Das Friedenslicht kommt
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21:20 11.12.2015
Auch in den vergangenen Jahren trugen die Menschen das Friedenslicht durch die Stadt. Quelle: Jacob

Ein Zeichen des Friedens ist auf dem Weg nach Lübeck. Pfadfindergruppen der Stadt nehmen das Licht morgen auf dem Bahnhof in Empfang. Zuvor war die Flamme von Bethlehem über Wien nach Hamburg und von dort mit der Bahn in die Hansestadt gereist. Um 15.45 Uhr treffen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in ihren Gruppen, aber auch mit Familien und vielen Interessierten in der Konrad-Adenauer-Straße, zwischen Bahnhof und Lindenplatz. Anschließend wandern sie mit dem Friedenslicht durch die Straßen. Die Veranstalter erwarten dabei etwa 300 Teilnehmer.

Der Marsch endet im Dom. Dort beginnt um 16.30 Uhr der ökumenische Gottesdienst zur Aussendung des Friedenslichts. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hoffnung schenken, Frieden finden“.

Nach dem Gottesdienst wird das Friedenslicht weiter geteilt. Die Pfadfinder übernehmen auch diese Aufgabe. Bis Weihnachten tragen sie die Flamme weiter in die Gemeinden und Häuser ihrer Heimatorte hinein. Dabei beteiligen sich unter der Führung der Arbeitsgemeinschaft Lübecker Pfadfinderverbände die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, der Ring evangelischer Gemeindepfadfinderinnen und Pfadfinder, der Verband Deutscher Altpfadfindergilden, der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik sowie die Royal Rangers. Ihr Einzugsgebiet reicht über die Grenzen der Hansestadt hinaus bis nach Stockelsdorf, Bad Schwartau und auf die Dörfer.

Aber auch viele mit dem Friedenslicht verbundene Menschen werden zum morgigen Aussendungsgottesdienst im Dom erwartet. Sie holen sich das Licht für die Fensterbank, für Freunde, die Mutter, die Eltern, für Einrichtungen der Altenpflege oder auch Kindertagesstätten.

Das Friedenslicht ist eine kleine Flamme, die sich von der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem auf den Weg macht, um allen Menschen in der Adventszeit als Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit gerade auch für Minderheiten zu leuchten. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder reichen dazu das Licht in einer Stafette in viele Länder Europas weiter. Sie wollen damit für die eintreten, die oftmals keine Stimme haben, um selbst für ihre Rechte zu kämpfen.

In ganz Deutschland wollen die insgesamt rund 220000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem an „alle Menschen guten Willens“ ihren Beitrag zum Frieden leisten.

• Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.friedenslicht.de.

LN

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