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Lübeck Von Idomeni in die Hansestadt?
Lokales Lübeck Von Idomeni in die Hansestadt?
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20:26 23.06.2016
Hitze und Enge machen den Flüchtlingen in Idomeni und umliegenden Lagern zu schaffen. Vor allem die Kinder leiden. Quelle: dpa

Die GAL-Fraktion will, dass Schleswig-Holstein Flüchtlinge aus dem griechischen Idomeni aufnimmt und dass Lübeck sich bereiterklärt, eine feste Anzahl dieser Menschen aufzunehmen. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, begründet die Fraktion ihren Antrag zur nächsten Bürgerschaft. Denn während in Lübeck kaum noch Flüchtlinge ankommen, sei die Lage in Nord-Griechenland doch sehr dramatisch.

Das Lager Idomeni werde zwar geräumt, „aber die Menschen landen in Lagern, die nicht besser sind“, berichtet Helga Lenz von der Humanistischen Union. Lenz war bereits zwei Mal vor Ort, zuletzt vor eineinhalb Wochen. „Die Flüchtlinge leben jetzt außerhalb des Sichtfeldes der Kameras“, bestätigt Spyridon Aslanidis, Vorsitzender des Migrationsforums, „aber sie sind weiterhin menschenunwürdig untergebracht.“ Deutschland solle diese Menschen aufnehmen. Aslanidis: „Auch Lübeck darf sich seiner Verantwortung nicht entziehen.“

dor

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