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Lokales Lübeck Von Israel mit dem Handball nach Lübeck
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20:14 01.07.2016
Christopher Höhlein (v. l.), Innensenator Ludger Hinsen (CDU) und Daniel Mosindi. Quelle: Neelsen

Sie sind zwischen 15 und 19 Jahren alt: Die Spieler der beiden Mannschaften aus Cholon in Israel, die zu den 22. Internationalen Handballtagen in Lübeck angereist sind. „Ich war im letzten Jahr auch schon dabei“, erklärt der 15-jährige Ziv Kadan. Sieben Tage verbringen die „Austauschspieler“ in der Hansestadt – eine Tradition, die die Organisatoren der Handballtage pflegen. „Auch im vergangenen Jahr waren die Mannschaften aus Israel als Teilnehmer und Freunde mit dabei“, sagt Organisator Marcus Sievers (41).

Im April verbrachten Handballer der B1 und B2 Mannschaften des MTV Lübeck eine Woche in Israel. „Es war einfach alles klasse – das Essen, die Menschen“, erinnert sich Christopher Höhlein, der mit seinen Teamkollegen Jerusalem und die Klagemauer besuchte. „Endlich sehen wir unsere Freunde wieder“, sagt Amit Rainesberg (15), der bei seinem Deutschlandbesuch vor allem auf die Matches gespannt ist. „Leider weiß ich noch nicht, gegen wen wir spielen, aber dass ich mal in Deutschland Handball spielen würde, hätte ich nie gedacht“, erzählt er lachend. Gemeinsam wohnen die Mannschaften aus Israel in einer Unterkunft – es herrscht Zeltlagerstimmung. „Es ist wie eine Klassenfahrt, aber wir kennen die Deutschen ja schon und verbringen viel Zeit mit ihnen – das ist schön“, findet auch Daniel Mosindi (15). Er ist zum ersten Mal in Deutschland und auch trotz des unsteten Wetters gespannt auf die Zeit in Lübeck. „Es gibt auch immer ein kulturelles Programm für die Mannschaften“, erklärt Sievers. Neben dem Training und den Spielen gegen Teams aus der ganzen Welt, versteht sich.

„In Israel haben wir nicht jeden Tag trainiert, aber da waren auch keine Handballtage“, sagt der 15-jährige Levi Kunde schmunzelnd. Gemeinsam mit Christopher spielt er in der B1 des MTV Lübeck. „Wir haben sogar eine Nacht bei den Familien der israelischen Mannschaften verbracht, das hat auch Spaß gemacht“, erzählt er. Sein Vater Ralf Höhlein organisiert das Spielfeld auf dem Markt in der Innenstadt. „Die Jungs waren wahnsinnig begeistert, als sie aus Israel zurückkamen“, berichtet er. Internationale Freundschaften sind eben etwas Besonderes. Vor allem, wenn sich dabei alles um den Handball dreht.

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