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Von der Idee bis zum Businessplan

St. Lorenz Nord Von der Idee bis zum Businessplan

Eine Abiturklasse der Friedrich-List-Schule arbeitet als Projektarbeit ein Marketingkonzept für die Lübecker Nachrichten aus.

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Schülerinnen der 13. Stufe Friedrich-List-Schule stellen die Zwischenergebnisse ihres Marketingprojekts vor.

Quelle: Wolfgang Maxwitat

St. Lorenz Nord. Sie arbeiten wie eine kleine Agentur mit einem konkreten Auftrag – und der lautet: Den Einzelverkauf der Lübecker Nachrichten um zehn Prozent zu steigern. 19 Schüler und Schülerinnen aus einer Klasse des 13. Jahrgangs der Friedrich-List- Schule sind dafür seit Mitte September im Einsatz. In ihrem Profil „Kultur und Medien“ geht es darum, Wissen zu vernetzen – in diesem Fall nicht nur aus den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Deutsch, sondern auch aus einem Unternehmen – den Lübecker Nachrichten.

„Wir suchen immer wieder Partner aus der Region, mit denen wir Projektarbeiten verwirklichen können“, sagt Lehrerin Astrid Witt, die das aktuelle Vorhaben mit ihrer Kollegin Bettina Dudek betreut.

Als schließlich eine Schülerin aus der 13. Klasse ihr Praktikum bei den LN gemacht habe, sei man mit der dortigen Marketingabteilung ins Gespräch gekommen. „Die waren gleich alle sehr offen und engagiert“, sagt Witt.

So ist nach kurzer Zeit nicht nur das erste Treffen zwischen der Klasse und den Verantwortlichen zustande gekommen, bei dem der Projekt-Fahrplan erstellt worden ist. In ersten Workshops haben die Schüler unter anderem auch von der Arbeit der Grossisten erfahren. Thomas Mecker, Jörg Mikolajewski und Kerstin Mischke aus dem LN-Marketing coachen die Schüler während des Projekts in Bereichen wie Marktforschung, Werbekonzeption und Layout.

Inzwischen können die Schüler erste Ergebnisse präsentieren. Für die Projektarbeit haben sie sich in vier Gruppen aufgeteilt: Passantenbefragung, Händlerbefragung, Verkaufsförderung und Gestaltung.

Zunächst ist die Zielgruppe genauer unter die Lupe genommen worden, um herauszufinden, wo und wann insbesondere die 25- bis 36-Jährigen die Zeitung kaufen. Aber auch die Kioske, Bäckereien und Tankstellen vor Ort sind näher betrachtet worden unter der Fragestellung: Wie wird die Zeitung platziert und verkauft? Nach der Analyse präsentieren die Schüler ihre Ideen, die das Produkt Zeitung für verschiedene Altersgruppen interessanter machen könnten. Das könnten Bonuskarten oder Facebook-Gewinnspiele sein.

„Es ist ganz toll, was bisher herausgekommen ist“, sagt Kerstin Mischke. „Die Schüler sind auf eine sehr frische Art und Weise an die Sache herangegangen und bieten so auch uns eine neue Perspektive.“ Geplant sei nun, nicht nur eine Zusammenarbeit mit anderen berufsbildenden Schulen anzustoßen, sondern auch einzelne im Projekt erarbeitete Vorschläge umzusetzen. Die Schüler bekommen dazu ein Budget, für das sie auch einen Businessplan erstellen sollen.

„Es ist spannend, wenn man Ideen im Kopf hat und sie so weiterführt, dass sie dann nachher tatsächlich auch umgesetzt werden“, sagt Schülerin Christin Larsen (18). Und auch Mitschülerin Karlotta Burkl (22) ist vom Projekt positiv überrascht: „In der Gruppe zu arbeiten, funktioniert viel besser als erwartet.“

lsc

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