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Lübeck Wallhalbinsel: Bürgerschaft muss Konzept absegnen
Lokales Lübeck Wallhalbinsel: Bürgerschaft muss Konzept absegnen
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07:34 06.02.2018
Quelle: PIH
Innenstadt

Die Bürgerschaft muss wieder über die Nördliche Wallhalbinsel abstimmen. Voraussichtlich Ende Februar wird das Thema auf der Tagesordnung stehen. Denn das Konzept der Projektinitiative Hafenschuppen (PIH) hat sich verändert. „Das Konzept ist lediglich ergänzt worden“, sagt Detlev Holst von der PIH. Neu hinzugekommen ist das Vorhaben der Lübecker Nachrichten, neben Schuppen A ein Medienhaus zu errichten. Dadurch würde das Parkhaus weiter in Richtung Eutiner Brücke verschoben. Außerdem plant die PIH auf dem Gelände mehr Gewerbe und Kultur – und weniger Wohnungen. Das ist der Unterschied zum bestehenden Bebauungsplan.

Vor allem: Das 70 000 Quadratmeter große Areal wird nicht geteilt. Es soll in einem Rutsch entwickelt werden, wenn der neue Bebauungsplan fertig ist. Der soll Anfang 2019 stehen. „Dadurch gibt es keine zeitlichen Verzögerungen“, sagt Stadtplanerin Christiane Koretzky. „Wenn alle ordentlich durchstarten, dann läuft das Ganze.“ Dafür wird die Frist für die PIH verlängert. Sie darf das Areal nun bis Anfang 2019 entwickeln, statt nur bis Ende Juli 2018.

Der Zeitplan: Der Startschuss für einen neuen Bebauungsplan soll noch im Februar fallen. Es ist ein Verfahren in drei Stufen. Parallel ist ein Architekten-Wettbewerb geplant für das Medienhaus, das Parkhaus sowie das Hotel neben den Media Docks. Ein Vertrag für die Erschließung des Areals muss geschlossen werden und die Finanzierung stehen. Der Bebauungsplan muss dann von der neu gewählten Bürgerschaft Anfang 2019 abgesegnet werden. Dann werden die Kaufverträge unterschrieben – und die Neugestaltung der NördlichenWallhalbinsel kann starten.

Rückblick: Die Stadt wollte 2012 auf dem Areal 450 Wohnungen bauen lassen: Projekt Kailine. Doch die Bürger wollten lieber die Schuppen und gründeten die PIH. Daraufhin stoppten CDU, Grüne und andere Parteien Kailine. Die Bürgerschaft beschloss das PIH- Konzept im Februar 2016. In Schuppen A sollen Musikräume entstehen, in B Wohnungen, C ist für Theater-Veranstaltungen vorgesehen und D für soziale Vereine. Schuppen F widmet sich dem maritimen Gewerbe. Der Strandsalon kann sein provisorisches Restaurant ausbauen. Neben den Media Docks wird ein Hotel errichtet, neben Schuppen A sollen Medienhaus und Parkhaus entstehen. jvz

LN

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