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22:53 25.01.2016
von links: Prof. Klaus Diedrich, Dr. Hans Stimmann, Gülcan Kamps, Dr. Antje Buschschulte, Ralf Meister, Jörg Wontorra Quelle: Archiv
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Lübeck

Gülcan Kamps (33)

Die einstige Viva-Moderatorin, die zudem mit der Doku-Soap „Gülcan und Collien ziehen aufs Land“ und mit kleineren Auftritten als Schauspielerin bekannt wurde, machte vor allem Schlagzeilen, als sie 2007 ihre Hochzeit im Travemünder Columbia Hotel filmen ließ. Vor laufenden Kameras von Pro 7 heiratete sie Bäckerei-Unternehmersohn Sebastian Kamps. Die letzten Jahre wurde es TV-mäßig eher still um sie, vor allem seit sie 2013 bei „Let‘s Dance“ in der ersten Runde ausschied. In Interviews gab sie an, statt der vielen Moderationen wolle sie sich künftig lieber Charity-Events widmen. Wo sie auch voriges Jahr des Öfteren zu sehen war. Im „Bunte“-Interview verriet sie, was sie reizen würde: „Let‘s Dance“ moderieren oder in der Jury von DSDS sitzen. 

Dr. Antje Buschschulte (37)Die einstige Weltklasse-Schwimmerin — sie hat fünfmal Bronze bei Olympischen Spielen, zweimal Gold bei Weltmeisterschaften und fünfmal bei Europameisterschaften gewonnen — ist in Travemünde aufgewachsen. Ende 2008 beendete sie ihre Karriere. Antje Buschschulte, die schon lange in Magdeburg lebt, ist mit Schwimm-Kollege Helge Meeuw verheiratet und hat mit ihm zwei kleine Töchter. Sie ist promovierte Neurobiologin, arbeitet als Referentin für Wissenschaft und Wirtschaft in der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt — ganztags, denn ihr Mann studiert noch Medizin. Für das Schwimmen bleibt kaum Zeit. „Wenn wir an die Ostsee fahren, dann um Urlaub zu machen.“ Es sei „komisch, Travemünde jetzt als Urlaubsort wahrzunehmen“.
Dr. Hans Stimmann (74)Der einstige Lübecker Bausenator (1986-1991) machte ab 1991 bundesweit von sich reden, denn der gebürtige Lübecker gestaltete als Senatsbaudirektor maßgeblich das Gesicht des neuen Berlin. Auch nach seiner Pensionierung 2006 ist Stimmann schwer aktiv: 2013 schrieb er ein Buch über den Wiederaufbau Lübecks, er ist Honorarprofessor an der Uni Dortmund — „Ich genieße den Kontakt mit jungen Menschen“ —, wurde in den Architektur-Beirat Moskaus berufen, verfasst Beiträge für Fachzeitschriften und hält Vorträge. Am 2. Februar spricht Stimmann auf Einladung der Stiftung Denkmalschutz über das Parkhaus Wehdehof. Seinen zweiten Wohnsitz hat er in Lübeck behalten. „Wenn wir alt sind, ziehen meine Frau und ich wieder hierher.“Ralf Meister (54)Der ehemalige Propst des Kirchenkreises Lübeck (2001 bis 2008) ging 2008 als Generalsuperintendent in die Bundeshauptstadt. Seit März 2011 ist er Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Seine Aufgabe dort sei freier als die in Lübeck. Aber: „Meine Landeskirche reicht von den Ostfriesischen Inseln bis zum Harz, das heißt für mich auch, viele zehntausend Kilometer im Jahr auf Reisen zu sein.“ Er vermisst die familiäre Gemeinschaft der Lübecker Stadtgesellschaft, die Altstadt und St. Marien. Ralf Meister hat noch einige enge Kontakte zu Lübeckern, und auf Reisen kauft er sich oft die LN und freut sich „über bekannte Namen, vertraute Geschichten und teilweise die immer noch gleichen Konflikte über die Zukunft der Stadt“.
Prof. Klaus Diedrich (69)Der langjährige Leiter der Uni-Frauenklinik, der in Lübeck eine der führenden Kinderwunsch-Kliniken etablierte, sich stark für die Präimplantationsdiagnostik unter strengen Regeln einsetzte und einer der renommiertesten Gynäkologen war, kennt noch keinen Ruhestand. Als er 2012 altersbedingt sein Uni-Amt abgab, startete er neu durch: In Hamburg ist er einer von 42 Fachärzten in einem Zentrum rund um Kinderwunsch und Schwangerschaft. „Ich fand es einfach wichtig, noch etwas zu machen“, sagt Diedrich, der von Klein Sarau nach Hamburg pendelt. Im Februar ist er noch einmal an der Uni zu Gast, „dann feiert eine Hebamme 25-jähriges Dienstjubiläum“. Diedrich nimmt nach wie vor viel an Kongressen teil und engagiert sich bei den Rotariern.
Jörg Wontorra (67)Der frühere TV-Sportmoderator war Ende Mai 2015 zum letzten Mal mit seiner Fußball-Talkshow „Doppelpass“ zu sehen. Inzwischen tritt er nur noch selten im Fernsehen auf, zum Beispiel, wenn er mit Tochter Laura, die in seine Fußstapfen getreten ist, zu einer Talkshow eingeladen wird. Wontorra (hier bei der Kunstrasen-Einweihung des TSV Siems) lebt wieder in Bremen, sein Haus in Marbella ist nur noch Urlaubsdomizil. Er verbinde jetzt Freizeit und Job — zum Beispiel bei der Fußball-EM in Frankreich: „Da bin ich vier Wochen lang auf einem Kreuzfahrtschiff und mache eine Talkshow mit Fußballern.“ Mit Lübeck verbinden ihn die Hanse-Stiftung und das Johanneum: „Nächstes Jahr haben wir 50-jähriges Abi — da feiern wir in Lübeck“, sagt er.Texte: Sabine Risch

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