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Lübeck Waterfront: Kein grünes Licht für die Architektur des Tagungszentrums
Lokales Lübeck Waterfront: Kein grünes Licht für die Architektur des Tagungszentrums
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21:47 14.06.2016

Es soll „Slow down“ heißen. Sprich: Man soll es langsam angehen lassen in dem neuen Tagungszentrum auf dem Priwall. Und offenbar ist das auch das Motto für die Entwicklung dieses Tagungshotels am zentralen Platz an der Priwall-Promenade. Denn jetzt hat der Gestaltungsbeirat bereits den zweiten Architekturentwurf abgelehnt. „Das Gebäude erschließt sich nicht ganz“, macht der Vorsitzende Jürgen Böge klar.

Denn das langgestreckte, rechteckige Haus mit einem leichten Knick an einer Seite hat gleich zwei Eingänge. Einen für die Gäste der Ferienwohnungen und einen für die Tagungsgäste. Es ist Teil des Waterfront-Projektes von Investor Sven Hollesen. Böge rät ihm: „Machen Sie einen großen Eingangsbereich für beide Gruppen.“ Er kritisiert die „Uneindeutigkeit des Baukörpers“. Die unterschiedliche Nutzung des Gebäudes erschließe sich dem Betrachter nicht. Das Tagungszentrum ragt vier Stockwerke in die Höhe. Es sind fünf Konferenzräume geplant, der größte fasst 110 Menschen. Die anderen vier Räume haben jeweils Platz für 30 Gäste, können aber auch zusammengelegt werden. Im Erdgeschoss werden zwei Gastronomiebetriebe angesiedelt, die sich um die Speisen kümmern. In dem Tagungshotel sind etwa 85 Ferienwohnungen untergebracht.

Bei großen Tagungen können die Gäste auch in den anderen umliegenden Ferienapartments nächtigen. Die Wohnungen in dem Tagungshotel können aber auch von Urlaubern gemietet werden. „Das Tagungszentrum gehört zum Gesamtkonzept von Priwall-Waterfont“, erklärt Hollesen. Es soll vor allem in der Nebensaison für Gäste auf dem Priwall sorgen. Die Eröffnung ist 2018 geplant – zeitgleich mit der gesamten Ferienanlage.

 jvz

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