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Lübeck Wettstreit um den besten Kfz-Mechatroniker
Lokales Lübeck Wettstreit um den besten Kfz-Mechatroniker
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22:13 24.09.2016
Kevin Zander (26) macht bei der Prüfung die Fehlerdiagnose. Quelle: Jacob
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Travemünde

Das Auto springt nicht an, die Spur stimmt nicht, an der Bremsleuchte kommt zu wenig Spannung an. Dies waren nur einige der acht Prüfungsaufgaben, mit denen fünf Kfz-Mechatroniker beim Landesleistungswettbewerb konfrontiert wurden. In den Werkstätten der Berufsbildungsstätte der Handwerkskammer zu Lübeck auf dem Priwall hatten die Mechatroniker gestern fünf Stunden lang Zeit, den Fehler zu finden und ihn zu beheben.

Die besten Leistungen zeigte Luca Juister aus Harrislee, gefolgt von Ricardo Melchin aus Neustadt und Kevin Zander aus Neuwittenbeck bei Eckernförde. Juister sicherte sich damit die Fahrkarte zur Bundesausscheidung im Oktober in Freiburg. Alle drei können sich auf je zehn Fortbildungskurse freuen, die die Hamburger Autoteile-Firma Matthies stiftete.

Georg Petersen, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, schaute den Prüflingen mit sieben weiteren Prüfern kritisch über die Schulter. Beim Wettkampf auf dem Priwall wurde unter anderem bewertet, ob die Kandidaten logisch vorgegangen sind, wie sie bei der Fehlersuche gearbeitet und wie sie die Lösungsschritte dokumentiert haben. Die Mechatroniker hatten sich mit besten Gesellen-Prüfungsnoten für den Wettbewerb auf dem Priwall qualifiziert. Pro Aufgabe hatten die Prüflinge 20 Minuten Zeit, mussten herausfinden, warum ein Auto Startschwierigkeiten und Beleuchtungsprobleme hatte oder mussten ein Fahrzeug komplett neu vermessen. Auch eine Aufgabe in englischer Sprache musste gelöst werden: Das Schiebedach eines VW-Lupo machte Probleme. „Auch das muss sitzen“, sagte Petersen, schließlich gibt es unter den Kunden auch Touristen, die kein Deutsch sprechen. Und: „Der spätere Gewinner der Bundesausscheidung, der bei der Weltmeisterschaft starten darf, bekommt seine Aufgaben auch nur noch in englischer Sprache“, erklärte Petersen.

Für Kevin Zander ist der Beruf des Mechatronikers „eine schöne und praktische Gelegenheit, sein Auto noch selbst reparieren zu können“. Außerdem braucht der 26-Jährige immer eine kleine Herausforderung. „Es wird nicht einfacher“, sagte Zander mit Blick auf die sich rasant entwickelnde, neue Technik und Elektronik am und im Auto. „Da muss man sich dann eben einfuchsen“, sagte Zander lächelnd.

jac

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