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Lübeck Wiederentdeckt: Das letzte Haus auf dem Schrangen
Lokales Lübeck Wiederentdeckt: Das letzte Haus auf dem Schrangen
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00:00 20.10.2012
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Lübeck

Auf dem Schrangen wird gegraben. Denn zwischen den Karstadt-Häusern befindet sich der letzte Bauabschnitt des 11,2 Millionen Euro teuren Projekts „Mitten in Lübeck“, und damit sind baubegleitend auch die Archäologen im Einsatz. „Die Fläche des oberen Schrangen liegt im Grabungsschutzgebiet und ist darüber hinaus – aufgrund ihrer Bedeutung für die Stadtgeschichte – als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“, erklärt Ingrid Schalies vom Bereich Archäologie und Denkmalpflege.

„Der Schrangen – heute eher als freier Platz empfunden – stellte im Mittelalter einen zentralen Straßenzug dar“, erklärt Schalies und fügt hinzu, dass der westliche Bereich (an der Breiten Straße) im Spätmitttelalter von den Fleischhauern als Marktplatz genutzt wurde. Diese Nutzung ist seit 1262 überliefert. Davor hatten die Fleischhauer ihre Stände auf dem „Zentral-Markt“ beim Rathaus.

Bei den jetzigen Untersuchungen auf dem oberen Schrangen wurde an einigen Stellen die mittelalterliche „Marktschicht“ erfasst, wobei es sich um „eine dicke, mit vielen Knochenstückchen durchsetzte und sehr festgetretene Laufschicht“ handelt. Außerdem entdecken die Archäologen einige Pfostenreste und Standspuren, aber auch Mauerzüge aus dem Mittelalter. „Deren Verlauf ist über mehrere Meter dokumentiert und kann einem oder mehreren Gebäuden zugerechnet werden“, erklärt Schalies. Bei den Kleinfunden handele es sich auf den ersten Blick größtenteils um Keramik. Die Funde werden zurzeit gereinigt, gesichtet und magaziniert.

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