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Lübeck Wohnmobil geht in Flammen auf
Lokales Lübeck Wohnmobil geht in Flammen auf
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21:12 09.03.2016
Das Wohnmobil brennt komplett aus, übrig bleibt nur noch die Karosserie. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Brandursache.

Dicke Rauchschwaden hängen über der Wesloer Straße, ein Wohnmobil brennt lichterloh. „Der 47-jährige Fahrer ist sofort an die Seite gefahren und hat das Auto abgestellt“, sagt Polizeisprecher Dierk Dürbrook. Der Brand sei plötzlich unter dem Fahrersitz ausgebrochen. Der Lübecker war gestern nach Schlutup unterwegs, als das Feuer kurz nach 7 Uhr in der Wesloer Straße ausbrach. „Es gab einen richtig lauten Knall“, berichtet Mike Beetz. „Der Fahrer war da zum Glück schon draußen.“ Der 19-Jährige wohnt nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem das Auto zum Stehen kam.

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Das Wohnmobil brennt komplett aus, übrig bleibt nur noch die Karosserie. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt als Brandursache.

„Es gab einen richtig lauten Knall — und

schwarzer Rauch stieg auf.“Augenzeuge Mike Beetz (19)

Der Besitzer blieb unverletzt und rief sofort die Feuerwehr. Allerdings verzögerte sich deren Eintreffen zunächst um wenige Minuten, weil fälschlicherweise die Schlutuper Straße als Einsatzort genannt wurde — die liegt aber auf Marli. Daher schickte die Berufsfeuerwehr ein Löschfahrzeug der dort zuständigen Wache 2 am Behördenhochhaus anstatt das der Wache 4 in Schlutup. „Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hatten den Brand aber ebenfalls bemerkt und den Ort korrigiert“, sagt ein Beamter der Feuerwehr-Leitstelle. So gab das bereits gerufene Löschfahrzeug Vollgas und fuhr weiter in die Wesloer Straße. „Insgesamt waren wir alle nach acht Minuten vor Ort.“

Das Wohnmobil konnte dennoch nicht mehr gerettet werden. „Es brannte vollständig aus“, so der Feuerwehrmann weiter. Allerdings zogen die Retter rechtzeitig zwei Gasflaschen aus dem Fahrzeug, so dass eine Explosion verhindert werden konnte. Die Polizei musste die Wesloer Straße vorübergehend komplett sperren, damit das Wohnmobil gelöscht werden konnte. „Nach jetzigem Stand gehen wir von einem technischen Defekt aus“, sagt Polizeisprecher Dürbrook. Die genaue Höhe des Schadens könne derzeit noch nicht beziffert werden.

Das ausgebrannte Autogerippe wurde abgeschleppt, dabei musste erneut die Feuerwehr gerufen werden. „Das Wohnmobil stand bereits verzurrt auf dem Abschleppwagen, als es erneut zu rauchen anfing“, sagt Augenzeuge Beetz — das war etwa gegen 8.15 Uhr. Da die Berufsfeuerwehr nun den genauen Einsatzort kannte, rückte schnell das Löschfahrzeug von Wache 4 an. Die Besatzung konnte die Flammen rasch ersticken. „Eventuell hatte sich noch etwas Flüssigkeit entzündet“, so der Leitstellen- Beamte. Um 8.25 Uhr war der Einsatz endgültig abgeschlossen.

Von Peer Hellerling

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