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Lübeck „Zeit für mehr Solidarität“ zum Tag der Arbeit
Lokales Lübeck „Zeit für mehr Solidarität“ zum Tag der Arbeit
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20:29 22.04.2016
Rüdiger Schmidt (v. l.), Juliane Hoffmann und Sven Quirder (DGB) mit Bernd Saxe. Quelle: Riedel

Traditionelle Einstimmung auf den 1. Mai: Die Stadt lud am Donnerstagabend zum Arbeitnehmerempfang ins Rathaus.

Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) zeigte sich dabei besorgt über die rechtsextremen Tendenzen in Deutschland. Rückblickend auf die Wahlergebnisse der AfD in Sachsen-Anhalt sagte er: „Es gab lange Zeit nicht so starke rechtsextreme Kräfte.“ Rüdiger Schmidt, Regionsleiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der Nordkirche (KDA), rief zu mehr „Verbundenheit der Gemeinschaften auf“. Er appellierte außerdem an den Sozialstaat: „Die Rente muss für ein würdiges Leben im Alter reichen.“ Es lohne sich, junge Leute zu Fachkräften auszubilden, die in die Rentenkassen einzahlten.

Das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Tag der Arbeit 2016, „Zeit für mehr Solidarität“, fand auch bei Regionsgeschäftsführerin Juliane Hoffmann Widerhall. Sie forderte ein Gesetz zur Regulierung von Normalarbeitsverhältnissen gegenüber Werkverträgen und Leiharbeit. Auch zur Kritik an der Gewerkschaft wegen des Maifestes äußerte sich Hoffmann. Der DGB hatte nur Parteien der Bürgerschaft und Parteien mit Arbeitnehmerflügel eingeladen. Hoffmann:„Bisher gab es noch keine Einigung, aber es finden Gespräche statt.“

Von er

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