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Lübeck Zick-Zack-Wetter auf der TW: Deutlich weniger Besucher als 2016
Lokales Lübeck Zick-Zack-Wetter auf der TW: Deutlich weniger Besucher als 2016
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20:31 30.07.2017
Quelle: Maxwitat
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Travemünde

„Das Wetter war das bestimmende Thema auf der 128. TW. Regen und Sturmtiefs haben gehörig in das Geschehen an Wasser und Land gefunkt“, sagt TW-Geschäftsführer Frank Schärffe. Nach einem guten Eröffnungstag folgte ein verregneter Sonnabend. Am Dienstag musste die Festivalmeile wegen Sturmböen aus Ost und Hochwassergefahr sogar geschlossen werden. Auch am zweiten TW-Wochenende hat das Wetter nicht mitgespielt. „Das hat natürlich Einfluss auf die Zufriedenheit der Standbetreiber und Schausteller. Die hatten es in diesem Jahr wirtschaftlich schwer. Schlussendlich müssen wir mit der Besucherzahl zufrieden sein“, sagt Uwe Bergmann von der Vermarkter-Agentur uba aus Hamburg.

Doch die Anzahl der Gäste sei nicht das alleinige Kriterium zur Beurteilung des Festivalerfolges. „Insbesondere die Aufenthaltsdauer und die Nutzung des Angebots durch die Gäste sind entscheidend. Und dafür können wir feststellen, dass das neue Angebot im Brügmanngarten nach der Justierung zum Wochenbeginn sehr gut angenommen wurde. Die Gäste haben es genossen und auf den verschiedenen Sitzmöglichkeiten verweilt", sagt Schärffe.

Probleme bereitete dagegen die Parkplatzsituation in Travemünde. „Die Besucher haben kreuz und quer im Ort geparkt, selbst ein ehemaliger Minigolfplatz wurde von den Autofahrern zweckentfremdet“, sagte Schärffe. „Dass die Stadt hier Parkplätze in großer Zahl ersatzlos vernichtet, stellt uns als Veranstalter vor große Probleme und tut auch Travemünde insgesamt nicht gut.“ Wegen Bauarbeiten für ein neues Hotel sind rund 220 Parkplätze weggefallen. Im nächsten Jahr sollen nach gegenwärtigen Planungen weitere 230 folgen. Verwaltung und Politik seien gefordert, nach Lösungen für das Problem zu suchen, sagte Schärffe.

Aus polizeilicher Sicht ist die TW sehr zufriedenstellend verlaufen. „Es war eine ruhige Familienveranstaltung, vielleicht sogar einen Tick ruhiger als die letzten Jahre“, sagt Polizeisprecher Dierk Dürbrook. Insgesamt 25 Strafanzeigen mussten die Beamten stellen, meist wegen Körperverletzung oder Beleidigung. Darüber hinaus wurden 24 Platzverweise gegen Störer ausgesprochen. Auch die Zahl von alkoholisierten Jugendlichen hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren reduziert. „Es gab nur einige wenige Fälle, in denen wir die Eltern informieren mussten“, sagt Dürbrook.

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