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Lübeck Zoff um Travepromenade
Lokales Lübeck Zoff um Travepromenade
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01:00 27.07.2011
Lübeck

CDU und SPD haben sich wieder in den Haaren. Der Grund: Angeblich spricht der Travemünder Ortsverein der SPD mit einem potenziellen Käufers eines Grundstücks direkt an der Travepromenade. 1,5 Millionen Euro will er dafür zahlen, erklärt Ortsvereinschef Wolfgang Hovestädt. „Zusätzlich verspricht er eine Spende von 200 000 Euro“, berichtet er stolz. Das Geld solle für die Umgestaltung der Flaniermeile direkt am Wasser und für eine neue Piazza verwendet werden.

„Das zeugt nicht von einem transparenten und geordneten Verfahren“, kritisiert CDU-Fraktionsvize Klaus Petersen. Es gebe gar kein städtebauliches Konzept. „Was will der Investor dort eigentlich bauen?“ Für SPD würden Bürgerbeteiligung und Transparenz nur eine Rolle spielen, wenn es der Partei etwas nütze.

Im Vorwege hatte die SPD angekündigt, ein Konzept von der Verwaltung haben zu wollen, das eine Umgestaltung der Travepromenade ermöglicht. „Die ist viel wichtiger als die Strandpromenade.“ Gegen deren Sanierung hatte die SPD sich vehement gestemmt. Wirtschaftssenator Sven Schindler (SPD) freut sich, dass die Fraktion das Thema aufgegriffen hat. Allerdings müsste man öffentliche Grundstücke wie die an der Travepromenade auch öffentlich ausschreiben. jvz

LN

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