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Nordwestmecklenburg 1500 Fifty-Fifty-Tickets im Jahr
Lokales Nordwestmecklenburg 1500 Fifty-Fifty-Tickets im Jahr
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20:18 25.01.2016

Jugendliche sind am Wochenende gern auf Achse. Party oder Disco ist dann angesagt. Beliebte Ziele sind das „Schwips“ und die Mensa in Wismar, das K 2 in Grevesmühlen, der „Kreml“ in Gadebusch oder der A1 Musikpark in Lübeck. Aber wie kommen die Nachtschwärmer sicher nach Hause, wenn Busse und Bahn nicht fahren?

Eine Alternative ist seit Jahren das Fifty-Fifty-Ticket fürs Taxi. Damit können junge Leute zwischen 16 und 25 Jahren die Hälfte des Taxi-Preises sparen. Denn die andere Hälfte übernimmt das Land.

Bis zu 90000 Euro stellt es dafür zur Verfügung. Eine Investition in Verkehrssicherheit, damit junge Leute nach der Disco sich nicht selbst hinters Steuer setzen.

1998 wurde das Fifty-Fifty-Ticket ins Leben gerufen. „Seitdem ist die Zahl der Jugendlichen, die bei sogenannten Disco-Unfällen verletzt wurden oder sogar tödlich verunglückten, zurückgegangen“, sagt Ute von Tilinsky, AOK-Niederlassungsleiterin für Wismar/Nordwestmecklenburg. Nur bei der Gesundheitskasse sind die Taxi-Tickets erhältlich. Ein Fifty-Fifty-Ticket kostet 2,50 Euro. Wert ist es das Doppelte. Jugendliche können es auch außerhalb des Landkreises nutzen. „Der Beginn oder das Ende der Taxifahrt muss in Mecklenburg-Vorpommern sein“, erklärt Ute von Tilinsky. Obwohl der Unfall-Trend rückläufig ist, hat das Taxi-Ticket nichts an Beliebtheit eingebüßt. Die Nachfrage ist in etwa gleich geblieben, trotz des demografischen Wandels.

Im Jahr sind es etwa 1300 bis 1500 Tickets, die in Nordwestmecklenburg veräußert werden, berichtet Mitarbeiterin Claudia Kähler. „Reicht das Kontingent nicht aus, können wir auch Tickets nachordern.

Etwa 40 bis 50 werden pro Woche in den AOK-Geschäftsstellen Wismar, Grevesmühlen und Gadebusch verkauft. Sie könnten für ungefähr 150 Fahrten im Monat eingesetzt werden. Geht man davon aus, dass sich drei Jugendliche ein Taxi nehmen, kommen 450 sicher zu Hause an.

Haike Werfel

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