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Nordwestmecklenburg 20 Wildunfälle in der letzten Woche
Lokales Nordwestmecklenburg 20 Wildunfälle in der letzten Woche
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15:05 07.04.2017
Archivbild: Ein verendetes Reh (Capreolus capreolus) liegt am Rande einer Bundesstraße. Quelle: dpa
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Wismar

Personenschäden seien glücklicherweise in keinem Fall zu verzeichnen gewesen. Die Tiere überlebten die Kollisionen allerdings in den allermeisten Fällen nicht. An den Fahrzeugen sei es teils zu beträchtlichen Schäden gekommen, die im Einzelfall durchaus mehrere tausend Euro betrugen. "Regionale Schwerpunkte waren nicht feststellbar", sagte ein Polizeisprecher. Die Unfälle verteilten sich über den gesamten ländlichen geprägten Raum des Kreisgebietes.

Den meisten Zusammenstößen der vergangenen Woche seien Rehe zum Opfer gefallen. In zwei Fällen, so am 2. April bei Lüdersdorf und am 3. April auf der B 104 nahe Gadebusch, sei Pkw mit Wildschweinen kollidiert.

"Bei allgemeiner Auswertung von Wildunfällen fällt auf, dass sich die jahreszeitlichen Spitzen in den Monaten Mai sowie Oktober und November befinden", so der Sprecher weiter. "Die besonders unfallträchtigen Tageszeiten liegen zwischen 5 bis 8 Uhr und 17 bis 24 Uhr." Vorsicht geboten sei aber das ganze Jahr, wie hier auch die zurückliegende Aprilwoche, die außerhalb der Spitzenmonate liegt, zeige.

Die Polizei rät

Nehmen Sie insbesondere dort wo Schilder auf Wildwechsel hinweisen den Fuß vom Gas. Die Geschwindigkeitsreduktion ist das entscheidende Moment der Wildunfallvermeidung. Wem schon einmal Wild vor das fahrende Auto gelaufen ist, der weiß, wie wenig Zeit bleibt einen Zusammenprall zu vermeiden.

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