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Nordwestmecklenburg 379 Teilnehmer beim 18. Anbaden
Lokales Nordwestmecklenburg 379 Teilnehmer beim 18. Anbaden
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20:25 02.01.2016
102 Frauen wagten sich am Neujahrstag in die vier Grad kalte Ostsee vor Boltenhagen. Quelle: Fotos: Maik Freitag

Mehrere Zehntausend Menschen haben den Neujahrstag in Boltenhagen verbracht. Grund dafür war das 18. Neujahrsbaden, das auch in diesem Jahr mit 379 Teilnehmern einen neuen Rekord verzeichnet. 55 Kinder, 102 Frauen und 222 Männer ließen es sich nicht nehmen, bei 4 Grad Außen- und 8 Grad Wassertemperatur am Freitag in die Ostsee zu springen.

„Ich bin begeistert, wie dieses Event hier von Jahr zu Jahr immer besser angenommen wird. Gefühlt stehen heute noch viel mehr Leute als im vergangenen Jahr am Strand“, sagte Kurdirektorin Claudia Hörl. Sie gestern um 13 Uhr den ersten Lauf, 55 Mädchen und Jungen sprangen verkleidet zum Thema „Moulin Rouge - wo die Sünde tanzt“ in die Ostsee. Die zehnjährige Laila Gaitzsch aus Wismar wollte es in diesem Jahr zum zweiten Mal wissen, verkleidete sich und lief die gut 60 Meter durch das Wasser. Als Belohnung gab es den zweiten Platz bei der abschließenden Kostümprämierung. „Es ist wirklich verdammt kalt, aber es hat mir im vergangenen Jahr so gut gefallen, dass ich wieder mitmachen wollte“, erklärte die Wismarerin.

In kunterbunter Kleidung sprangen anschließend auch die Arpshagenerin Anika Schwatinski und die Boltenhagenerin Sabrina Saark gemeinsam in die Fluten. „Es ist für uns das erste Mal. Aber wir freuen uns, denn wir haben uns mit Pflaumenschnaps und Tanzen warm gemacht“, erzählte Anika Schwatinski.

Alte Hasen im Anbaden hingegen sind Maik Oehlert und Joachim Dietrich aus Klütz. Bis auf wenige der bisher 18 Veranstaltungen haben sie jedes Jahr am Neujahrsbaden teilgenommen und ließen sich das auch gestern nicht entgehen. In aufreizender Damen-Moulin Rouge-Wäsche und langer Zigarette ging es auch für die beiden Mitglieder des Klützer Karnevalvereins in die Ostsee. „Das Wetter ist gut, das Wasser schön glatt. Es kann also nichts schiefgehen und Spaß macht es sowieso“, erklärte Maik Oehlert.

Auch die beiden erhielten nach ihrem Wagnis, genau wie alle anderen Teilnehmer, einen Beutel mit Handtuch, Teilnehmerurkunde und kleinen Boltenhagen-Andenken. „Das ist in diesem Jahr mal anders. So erinnert sich jeder gerne an die Veranstaltung und kommt im nächsten Jahr wieder“, sagte Claudia Hörl und bedankte sich bei den vielen Helfern.

Eine mehr als positive Bilanz gibt es auch vom Konzert der Münchner Freiheit am Boltenhagener Strand am Mittwoch, das Festzelt am Strand platzte aus allen Nähten, die Gäste waren begeistert.

Maik Freitag

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