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Nordwestmecklenburg A 20: Unbekannte rauben Geldautomaten von Raststätte
Lokales Nordwestmecklenburg A 20: Unbekannte rauben Geldautomaten von Raststätte
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20:32 24.10.2013
Kriminaltechniker untersuchten gestern den Tatort. Quelle: Hannes Ewert

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag auf der Raststätte „Fuchsberg Nord“ in der Nähe von Neukloster (Landkreis Nordwestmecklenburg) einen Geldautomaten geraubt. Dabei gingen die Täter professionell vor. Das bestätigte die Polizei gegenüber der LN. Die Räuber rissen den Automaten mit einem Seil aus der Verankerung im Eingangsbereich der Raststätte.

Anschließend luden sie den Automaten in ein Auto und flüchteten in Richtung Lübeck. Die beiden Angestellten der Raststätte wurden zwar nicht bedroht, erlitten aber einen Schock. Die sofort eingeleitete Suche der Polizei nach den Tätern blieb in der Nacht erfolglos. Ein Polizeihubschrauber aus Rostock-Lage kreiste gestern Vormittag über dem Großraum Wismar. Ins Visier nahmen die Beamten aus der Luft die Gartenanlage Dorstein, die sich in der Hansestadt befindet. Pech für die Diebe: Sie wurden gefilmt. Laut Aufzeichnungen der Videokameras waren die Täter mit einem weißen Ford Kleintransporter unterwegs. Vorher hatten sie das Kennzeichen entfernt. Beim Abtransport des Geldautomaten wurde die Eingangstür der Raststätte stark beschädigt. „Es gab auf einmal einen Höllenkrach“, schildert eine Mitarbeiterin den Überfall.

Gestern Morgen war der Vorraum immer noch verwüstet. Ein Flatterband sperrte den Bereich ab. Kriminaltechniker der Polizei Wismar untersuchten den Tatort, dokumentierten den Schaden und sicherten Spuren. Wismars Polizeisprecher André Falke: „Es gibt bereits eine heiße Spur zu den Tätern.“ Zu Einzelheiten wollte er sich aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht äußern. Rund 20 Beamte waren gestern mit dem Fall beschäftigt. Den Schaden beziffert die Polizei bislang auf rund 10 000 Euro. Im Automaten befand sich Geld im unteren fünfstelligen Bereich. „Der Überfall hat nicht mal eine Minute gedauert“, sagt eine Angestellte der Tankstelle gestern Vormittag. „Die Täter waren vermummt, trugen Mütze, Schal und Handschuhe. Man konnte nichts erkennen. Es waren mit Sicherheit drei oder vier Täter“, fügt sie noch hinzu.

Zum Zeitpunkt des Überfalls hielten sich nur die beiden Angestellten der Tankstelle in dem Verkaufsraum auf. „Sie hatten Glück, dass sie nicht selbst angefallen wurden“, so eine Kollegin. Nach dem Raub erlitten sie einen Schock. „Ihnen geht es aber wieder gut“, versichert sie.

Auch die Staatsanwaltschaft Schwerin hat die Ermittlungen aufgenommen. „Wir arbeiten an dem Fall mit Hochdruck. Mehr können wir noch nicht sagen“, so Stefan Urbanek, der Sprecher der Schweriner Staatsanwaltschaft.

Hannes Ewert

LN

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