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Nordwestmecklenburg Aldi wird zum Baumarkt
Lokales Nordwestmecklenburg Aldi wird zum Baumarkt
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17:09 09.01.2019
Nico Thern (links) und Stefan Mevius eröffnen in Grevesmühlen einen Baumarkt Quelle: Michael Prochnow
Grevesmühlen

Die Bau- und Gartenmärkte in Grevesmühlen bekommen Konkurrenz. Nico Thern und Stefan Mevius, die in Klütz und Schönberg bereits jeweils einen Profibaumarkt betreiben, erweitern ihr Geschäft. Der ehemaligen Aldi-Markt zwischen den Busbetrieben und dem VW Autohaus wird derzeit zum Baumarkt umgerüstet. Am 21. März soll die damit dritte Filiale in der Region eröffnet werden. Die Zweigstelle an der B 105 nahe Lidl, wo sie bisher Futtermittel und Gartenbedarf verkaufen, wird geschlossen. „Dort können wir nicht erweitern, aber das war das langfristige Ziel“, erklärt Stefan Mevius. „Den leerstehenden Aldimarkt hatten wir schon länger im Auge, dass es sich so lange hingezogen hat, das war nicht abzusehen.“ Derzeit haben die Handwerker das Sagen auf der rund 1000 Quadratmeter großen Fläche im Innern des Gebäudes, auch im Außenbereich wird gearbeitet. „Wir werden unseren Kunden etwas Besonderes bieten, wenn das alles fertig ist“, verspricht Nico Thern. Denn die beiden Unternehmer, die 2006 in Klütz einen alten Lidl-Markt für ihren ersten Baumarkt erwarben, wollen mehr anbieten als nur das herkömmliche Baumarkt-Sortiment. Wie Nico Thern erläutert, werde ein Schwerpunkt bei den Futtermitteln liegen. „Das machen wir schon seit vielen Jahren erfolgreich, ich denke, dass das auch künftig funktionieren wird.“ Hinzu kommen Pflanzen und das übliche Baumarktsortiment. Eine Angelabteilung gehört ebenfalls zur Palette der Profibaumärkte.

Der ehemalige Aldi-Markt in Grevesmühlen wird umgebaut. Die Betreiber des Profibaumarkts aus Klütz haben das Gebäude gepachtet. Es wird den Kreihnsdörper Landmarkt ersetzen. Quelle: GVM

Acht Mitarbeiter werden in Grevesmühlen beschäftigt, zwei Mitarbeiter aus der Filiale an der B105, zwei Kollegen aus Klütz und vier neue Angestellte. „Langfristig werden wir noch mehr Personal benötigen, aber damit werden wir erst einmal starten“, so Stefan Mevius. Erfahrungen haben die beiden Gesellschafter der GbR in den vergangenen zwölf Jahren reichlich gesammelt. „Dass wir in Grevesmühlen in einen neuen Markt vordringen, ja, das ist so. Aber ich bin überzeugt, dass wir eine gute Chance haben.“ Das Gebäude befindet sich in einem guten Zustand, lediglich im Innenraum wurden einige Zuschnitte geändert.

Discounter Aldi hatte am Standort neben den Busbetrieben die Segel gestrichen, weil das Unternehmen zusammen mit Markant am Bahnhof im März 2016 in einen Neubau umgezogen war. Seitdem stand das Gebäude leer. 2010 hatte Aldi den Neubau bezogen, nachdem das Unternehmen zuvor an der Klützer Straße auf rund 500 Quadratmeter seine Waren angeboten hatte. Doch die Verkaufsfläche war Aldi zu klein, deshalb der Umzug in Richtung östlicher Stadtrand. Damals allerdings noch in der Hoffnung, dass weitere Märkte mit an den Stadtrand ziehen würden – was sich jedoch zerschlug und letztlich zur Entscheidung führte, zusammen mit Markant den Neubau am Bahnhof zu beziehen.

Michael Prochnow

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