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Nordwestmecklenburg Alu-Männer stürzen sich wieder in die Fluten
Lokales Nordwestmecklenburg Alu-Männer stürzen sich wieder in die Fluten
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10:01 05.07.2013
Grevesmühlen

Eigentlich muss man ja ein bisschen verrückt sein, um einen Triathlon anzugehen. „Aber eigentlich ist das ja eine Spaßveranstaltung“, sagt Thomas Meier, Organisator des Grevesmühlener Alu-Man-Triathlon über das eigene Rennen. Ja, 500 Meter schwimmen, 21,5 Kilometer Rad fahren und 6,5 Kilometer laufen, können Spaß machen. Das zumindest beweist der Triathlon in Grevesmühlen mittlerweile bereits seit sechs Jahren. An diesem Wochenende ist die siebte Auflage angesetzt. Um 15 Uhr fällt im Freibad am Ploggensee der Startschuss.

Die Abkühlung gibt es bereits zu Beginn, wenn es auf dem ersten Abschnitt im Dreieck durch den Ploggensee geht. Anschließend schwingen sich die Teilnehmer auf den Drahtesel und bewältigen die Strecke auf der Landesstraße 02 bis nach Hohenkirchen und zurück. Ins Ziel geht es zu Fuß, „Auslaufen“ nennen das die Organisatoren auf ihrer Internetseite. Zwei Runden um den Ploggensee und es ist geschafft.

Jeder, der volljährig ist, kann mitmachen. Anmeldungen werden auch am Wettkampftag vor Ort noch entgegengenommen. „Und jeder ist ein Sieger, das ist die Philosophie des Triathlons“, sagt der 31-jährige Thomas Meier, der just am vergangenen Wochenende in Klagenfurt einen Iron-Man absolvierte. Knapp zwölf Stunden und 20 Minuten hatte er dafür benötigt.

Der berühmteste Iron-Man findet auf Hawaii statt. Vom englischen Wort Iron — Eisen — leitet sich auch der Titel des Grevesmühlener Alu-Mans ab. „Bei uns ist jeder formbar“, scherzt Meier. Entstanden sei der Alu-Man aus der berühmten „Bierlaune“ heraus.

Bei der ersten Auflage gingen gerade einmal vier Teilnehmer an den Start. Mit der Zeit mauserte sich die Veranstaltung zum Magneten. Etwa 50 Triathleten kommen auch am Wochenende wieder.

Zudem ist das Rennen auch bei den Zuschauern sehr beliebt, die die Sportler entlang der Strecke anfeuern. „Ohne die Sponsoren wäre das gar nicht möglich“, sagte Thomas Meier, und meint damit nicht nur das Material für den Start-, Ziel- und Wechselbereich, sondern auch, dass es für alle Teilnehmer ein T-Shirt und eine Medaille gibt. Schließlich müsse das auch irgendwie bezahlt werden. Die Teilnahme selbst ist dafür kostenlos. Im vergangenen Jahr gewann Cornelius Wehrmann bei den Männern, dessen Ehefrau Christiane wurde Alu-Woman 2012.

• Mehr im Internet: www.aluman-gvm.de

Robert Niemeyer

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