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Nordwestmecklenburg Am Lustgarten: Zufahrt zu Kita soll verbreitert werden
Lokales Nordwestmecklenburg Am Lustgarten: Zufahrt zu Kita soll verbreitert werden
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20:49 22.08.2017
Die Sanierung der Asphaltdecke in der Straße des Friedens muss noch warten. In diesem Jahr sollte der erste Bauabschnitt beginnen, im kommenden Jahr der zweite in Angriff genommen werden.

In die Erweiterung der Parkflächen an der Kindertagesstätte „Am Lustgarten“ in Grevesmühlen scheint Bewegung zu kommen. 15 Stellplätze sind derzeit vorhanden. Viel zu wenig in den Stoßzeiten am Morgen und insbesondere am Nachmittag gegen 15 Uhr, wenn viele Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder abgeholt werden. Jetzt in den Sommerferien ist es ruhiger vor der städtischen Einrichtung, aber wenn die Schule in eineinhalb Wochen wieder beginnt, herrscht ein anderes Bild: In den Nachmittagsstunden sind alle Parktaschen belegt, sogar auf dem Gehweg stehen Fahrzeuge, andere Fahrer warten in der Wendeschleife darauf, ihr Auto in die nächste freie Lücke zu lenken, um ihr Kind abzuholen.

Landkreis muss Vorhaben noch genehmigen / Mehr Parkplätze sollen entstehen / Andere Baumaßnahmen müssen warten.

Landkreis muss noch genehmigen

Erhöht werden soll nun auf insgesamt 30 Stellflächen. Die zusätzlichen 15 werden auf der Grünfläche entstehen, auf der bis 2011 ein Spielplatz vorhanden war. Zudem soll die Zufahrt zur Kita im unteren Bereich bis etwa in Höhe der Arztpraxis von derzeit drei auf 5,50 Meter verbreitert werden, sodass bequem zwei Fahrzeuge aneinander vorbeikommen. „Dafür müssen drei Bäume gefällt werden“, erläutert Grevesmühlens Bauamtsleiter Holger Janke. Ziel der Erweiterung der Zufahrt ist eine deutliche Entlastung auf der Straße „Am Lustgarten“, auf der sich der Verkehr gerne mal bis zum Versorgungszentrum staut, wenn Autofahrer nicht nach links in Richtung Kita abbiegen können, weil ein von der Einrichtung kommendes Fahrzeug die Einfahrt blockiert.

Grünes Licht vom Landkreis gibt es für die Fahrbahnverbreiterung noch nicht. Im Juni sei ein Antrag gestellt worden. Die Hoffnung ist, so Holger Janke, die Baumaßnahme im September zu beginnen und im Oktober abzuschließen. Die Kosten werden auf etwa 80000 Euro geschätzt.

Baumaßnahmen auf der Warteliste

Währenddessen sind die Sanierungsvorhaben in den Straßen An der Burdenow, Rosenweg und Straße des Friedens, die eigentlich für dieses Jahr geplant waren, dem Haushaltssicherungskonzept zum Opfer gefallen und müssen verschoben werden, wie Holger Janke weiter erläuterte. „Wir hoffen auf das kommende Jahr“, ergänzte er. Im Wohngebiet Straße des Friedens muss dringend die Asphaltdecke erneuert werden. „Hier wollen wir allerdings Pflastersteine verwenden“, so Janke. Die Arbeiten sollten in diesem Jahr beginnen und 2018 fortgeführt werden. Für den ersten Bauabschnitt hatte die Stadt Eigenmittel in Höhe von 250000 Euro in den Haushalt eingestellt. An der Burdenow soll ein Regenwasserkanal gezogen werden, der als Vorflut für die nachfolgend zu sanierenden Straßen dienen soll:

Siebenmorgen, Burdenow- und Klaus-Groth-Straße. Ebenfalls auf der Streichliste für dieses Jahr steht die Umgestaltung der Wismarschen Straße.

Haushaltssperre nach Gewerbesteuer-Rückzahlung

Erst einmal heißt es Geld sparen. Verfügte Grevesmühlens Bürgermeister Lars Prahler im vergangenen Halbjahr eine Haushaltssperre über eine Million Euro, ist diese Summe noch einmal erhöht worden – um weitere 115000 Euro, wie er am Montagabend in der Sitzung des Finanzausschusses mitteilte. Grund sind gravierende Einbrüche aufgrund von Rückzahlungen von Gewerbesteuern, die Unternehmen im Voraus zahlten und nach einem negativen Jahresergebnis nun erstattet bekommen. „Wir sparen nun das ein, was wir weniger eingenommen haben“, erläutert Lars Prahler. Liquide ist die Stadt dennoch, betont Kämmerin Kristine Lenschow, die mit ihren Kollegen auf eine Genehmigung des Haushalts 2017 durch die untere Rechtsaufsichtsbehörde hinarbeitet.

Jana Franke

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