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Nordwestmecklenburg Angekommen: Grevesmühlener sind endlich in Laxå
Lokales Nordwestmecklenburg Angekommen: Grevesmühlener sind endlich in Laxå
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19:12 07.06.2016
Eric Korfmann (links) mit Benny Andersson und dem Maskottchen der Fahrt, das den Namen Michael erhalten hat.

Zu sechst gestartet, zu zweit angekommen. Benny Andersson und Eric Korfmann haben die 750 Kilometer von Grevesmühlen in die schwedische Partnerstadt nach Laxå mit dem Fahrrad bewältigt. Am Sonntag kamen sie am Zielort an, neun Tage haben sie für die Strecke benötigt.

Respekt, denn das erste „Opfer“ gab es bereits am ersten Tag. Nach 83 Kilometern verabschiedete sich LN-Redakteur Michael Prochnow von der Tour. Der Handballer hatte sich gänzlich über- und die Strapazen einer Radtour unterschätzt. Eine solche Reise ist eben keine Radtour nach Boltenhagen, sondern Sport, Wille und Training. Mindestens 14 Tage, so hatte Gerald Thurow vom Radsportgeschäft in Grevesmühlen erklärt, müsse man vorher üben. Aber Journalisten sind eben eigensinnig. Aber auch lernfähig. Beim nächsten Mal einfach den Mund halten, wenn Benny Andersson Mitstreiter für eine seiner verrückten Touren sucht. Wobei es auch dafür eigentlich schon zu spät ist. „Ich mache den Motorrad-Führerschein und dann fahren wir im nächsten Jahr mit dem Mopped nach Nagymaros in Ungarn“, erklärte Benny gestern am Telefon. Und was antwortet der Redakteur? „Na klar, machen wir.“

Am Freitag werden Benny Andersson und Eric Korfmann zurück in Grevesmühlen erwartet, dann allerdings an Bord eines Reisebusses und zusammen mit einer ganzen Delegation aus Laxå. Denn das Musikprogramm zum Stadtfest wird unter anderem von den schwedischen Gästen präsentiert. Dass es dabei keinesfalls langweilig zugeht, das haben die Schweden auf den zahlreichen Treffen mit den Grevesmühlener Partnern in den vergangenen Jahren bewiesen.

Benny Andersson mit seinen 44 Jahren ist das beste Beispiel dafür. Das Energiebündel, das vor mehr als 15 Jahren nach Grevesmühlen zog und als gelernter Koch mit einem IT-Unternehmen erfolgreich wurde, setzt sich unermüdlich für die Partnerschaft ein. Wie erfolgreich das funktioniert, zeigt ein Blick auf die Anfänge der Beziehungen. Denn ursprünglich gab es mit Rehna und Gadebusch und deren Partnerstädten ein sogenanntes Schwedennetzwerk in der Region. Geblieben sind die Grevesmühlener, dank Benny. M. Prochnow

LN

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