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Nordwestmecklenburg Parkplätze nur noch für Anwohner?
Lokales Nordwestmecklenburg Parkplätze nur noch für Anwohner?
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09:37 10.10.2018
Die Kirchstraße in Grevesmühlen, hier parken neben Anwohner auch Mitarbeiter der Geschäfte in der Innenstadt. Quelle: Annett Meinke
Grevesmühlen

Dürfen bald nur noch Anwohner mit Parkausweis in der Grevesmühlener Innenstadt parken? Möglich wäre es, das Thema wird derzeit in den Ausschüssen diskutiert. Nähere Informationen dazu soll es am Montag im Rahmen der Bauausschusssitzung geben, die um 18 Uhr im Beratungsraum des Rathauses beginnt, am Dienstag, in einer gemeinsamen Sitzung von Sozial- und Hauptausschuss um 18.30 Uhr im Rathaussaal steht das Thema unter anderem ebenfalls auf der Tagesordnung.

Dass eine Regelung der Parksituation notwendig sei, darüber sind sich Anwohner, Verwaltung und Kommunalpolitiker einig. Nur wie konkret die aussehen könnte, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Denn in naher Zukunft sollen die Straße im südlichen Bereich der Innenstadt saniert werden, die Pläne dafür liegen seit Jahren in der Schublade des Bauamtes, die Stadt wartet nur auf die Fördermittel. Die zwangsläufige Folge einer solchen Sanierung ist, dass die Hauseigentümer zur Kasse gebeten werden. Dass sie dann möglicherweise auch noch für einen Anwohnerparkausweise Geld an die Stadt zahlen sollen, stößt nicht überall auf Zustimmung. Die spannende Frage ist ohnehin, wo nach der Sanierung noch wie viele Parkplätze übrig bleiben in den schmalen Straßen des Stadtzentrums. Langfristig plant die Stadt einen Großparklatz sowie Garagen im Bereich zwischen Sandstraße und der B105, erste Entwürfe über die Erschließung des Gebietes wurden in den Ausschüssen bereits diskutiert. Dort könnten, so die Kalkulation der Stadtverwaltung, Anwohner aus dem Zentrum Stellplätze oder Garagen mieten, um so die Situation im Zentrum zu entschärfen. Denn Tatsache ist, dass dort aktuell noch viele ältere Menschen leben, die maximal ein oder bisweilen gar kein Fahrzeug besitzen. Ziehen mehr junge Familien ins Zentrum, kommen auch mehr Autos dazu – für die es keinen Platz gibt.

Michael Prochnow

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