Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Arbeiten am Spülfeld Fährort angelaufen
Lokales Nordwestmecklenburg Arbeiten am Spülfeld Fährort angelaufen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:15 09.11.2013
Poel

Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Lübeck hat mit den Unterhaltungsarbeiten am Spülfeld Fährort auf der Insel Poel begonnen. „In der Vergangenheit kam es dort bei Hochwasser und stärkerer Brandung immer wieder zu Schäden am Süddeich, der direkt an die Wismarbucht grenzt. Deshalb wurde nun ein Wasserbauunternehmen damit beauftragt, auf etwa 360 Meter Länge eine Deichfußsicherung in Form einer Steinschüttung zu bauen. Die dafür benötigten Steine stammen aus Norwegen. Sie werden im Seehafen Wismar umgeschlagen und mit Lkw-Transporten zum Spülfeld gefahren.

Etwa Ende November soll das Deckwerk fertiggestellt sein, sodass das Spülfeld gegen die Winterstürme gewappnet ist“, so Nadine Domschat-Jahnke vom WSA.

Das Spülfeld Fährort wurde 1980 auf Salzgrasland und unter Eindeichung von Wasserfläche angelegt. Die letzte Bespülung erfolgte Ende 2006 bei einer Unterhaltungsbaggerung des Fahrwassers nach Wismar. Domschat-Jahnke: „Eine umweltgerechte Verbringung des anfallenden Baggerguts bei der Unterhaltung der Wasserstraßen kann meist unter verhältnismäßigem Aufwand nur durch das vorübergehende Einbringen in ein Spülfeld erfolgen.“ Die Poeler haben sich gegen den Ausbau des Spülfeldes ausgesprochen. Sie befürchten Nachteile für die Umwelt.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Junges Quartett steigt auf und bereichert das Programm des KCV.

09.11.2013

Der Klützer Carneval Club (KCC) läutet am 11.11. die fünfte Jahreszeit schon etwas vor 11.11 Uhr ein.

09.11.2013

Temperaturen knapp unter zehn Grad, dazu eisiger Wind — die Schönberger hätten gestern Glühwein durchaus dem Rotspon vorgezogen, den der Martensmann mitbrachte.

09.11.2013