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Nordwestmecklenburg Arbeiter erstickt auf Frachter
Lokales Nordwestmecklenburg Arbeiter erstickt auf Frachter
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18:17 17.07.2018
Am Dienstag sicherte die Polizei Spuren auf dem Holzfrachter. Quelle: Tilo Wallrodt
Wismar

Schrecklicher Fund im Seehafen von Wismar: Bei einer Routinekontrolle hat der Zoll an Bord eines Holzfrachters einen toten Arbeiter entdeckt. Allem Anschein nach ist der 49 Jahre alte Mann erstickt.

Die Beamten hatten die Leiche am Montagnachmittag in einem Laderaum gefunden, in dem es nur sehr wenig Sauerstoff gibt. In dieser Gefahrenzone hätte der Arbeiter eigentlich eine Sauerstoffmaske tragen müssen. „Das war aber nicht der Fall“, teilt Sophie Pawelke, Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock, am Dienstag mit.

Die Ermittler gehen von einem Unfall aus. Anzeichen auf Fremdeinwirkung gebe es nicht. Vermutlich sei der Matrose, der aus Estland stammt, ohnmächtig geworden, weil er zu wenig Luft bekam. Er war daraufhin gestürzt, verletzte sich leicht am Kopf und erstickte.

Am Dienstagmittag hat die Polizei den Unfallort noch einmal nach Spuren abgesucht. Der Holzfrachter, der unter der Flagge Maltas fährt, ist aber inzwischen wieder freigegeben, darf den Wismarer Seehafen also verlassen.

Antje Bernstein

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