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Nordwestmecklenburg Asbest-Transporte: Gegner wollen demonstrieren
Lokales Nordwestmecklenburg Asbest-Transporte: Gegner wollen demonstrieren
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14:09 08.01.2013

Die Vorsitzende des BUND im Land, Cwielag, hält die Transporte für zu gefährlich. Sie fordert von der Landesregierung Aufklärung. So lange es nicht genügend Informationen über die Gesundheitsgefahren gebe, dürften keine Asbesttransporte stattfinden, so Cwielag.

Der Deponieleitung und der Landesregierung warf sie vor, ihre Verantwortung für die Gesundheit der Anwohner in Selmsdorf und Schönberg nicht wahrzunehmen.

Haat-Hedlef Uildercks von der Bürgerinitiative sagte, es gebe mehrere Experten, die behaupten würden, die Transporte mit Asbestschlamm seien zu gefährlich, weil dabei Asbestfasern freigesetzt werden könnten. Einer von ihnen ist der Kieler Toxikologe Dr. Hermann Kruse. Er hatte bei einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative am Dienstag vor möglichen Gesundheitsgefahren gewarnt. Asbestfasern seien hochgiftig und könnten Tumore an der Lunge und im Rippenfell hervorrufen, und zu Asbestose führen.

Ab nächster Woche sollen von Hannover-Wunstorf aus, täglich bis zu 40 LKW mit Asbestmüll nach Selmsdorf rollen. Es ist der größte Sondermülltransport, den es je in Deutschland gegeben hat.

Steffen Oldörp

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