Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Nordwestmecklenburg Auf Berufsinfobörse stellen sich erstmals auch Hochschulen vor
Lokales Nordwestmecklenburg Auf Berufsinfobörse stellen sich erstmals auch Hochschulen vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 13.10.2012
Cindy Peißig erklärt zwei Schülern des Ernst-Barlach-Gymnasiums in Schönberg, Marcel Keding (16) und Felix Räsenhöft (15, r.) die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Lear Corporation. Quelle: Ulrike Oehlers
Anzeige
Nordwestmecklenburg

Wismar – Die Berufswahl sei sehr wichtig, denn man verbringe viel Zeit am Arbeitsplatz. Das machte Landrätin Birgit Hesse (SPD) gestern bei der Eröffnung der 17. Berufsinfoböse in der Alten Reithalle in Wismar deutlich. Der Landkreis Nordwestmecklenburg bemühe sich intensiv darum, qualifizierten Nachwuchs in der Region zu halten oder zurückzugewinnen. Thomas Beyer (SPD), Bürgermeister von Wismar, erinnerte daran, dass diese Veranstaltung unter anderen Vorzeichen stehe als vergangene, da es inzwischen deutlich mehr Ausbildungsplätze gebe als Interessenten. Daher böten sich die Unternehmen aus der Region auf der Börse inzwischen möglichen Auszubildenden eher selber an als umgekehrt. „Wenn man sieht, dass es hier knapp 80 Aussteller gibt, kann man sich die große Vielfalt an Ausbildungsberufen vorstellen“, sagte Beyer. Dirk Heyden, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Schwerin, ergänzte, dass diese Vielfalt oftmals gar nicht wahrgenommen werde, zumal immer neue Berufsbilder hinzukämen.Klaus-Dieter Herms, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Schule Wirtschaft und Organisationsleiter der Infobörse, wies auf die Neuerungen der diesjährigen Veranstaltung hin, zu denen es nach entsprechenden Hinweisen der Schulen gekommen sei: So werden diesmal auch Angebote für Förderschüler vorgestellt. Und im Haus des Gastes präsentierten sich Hochschulen speziell für Gymnasiasten. Diese hätten erklärt, nicht mehr zur Berufsinfobörse kommen zu wollen, da dort in der Vergangenheit nur Ausbildungsberufe vorgestellt würden, erklärte Herms der OZ. Daher habe er – mit hohem persönlichem Einsatz – unter anderem die Universität Rostock, die Fachhochschule Stralsund und die Fachhochschule für Verwaltung in Güstrow als Aussteller gewinnen können. Die Hochschule Wismar war natürlich auch mit von der Partie.Sowohl im Wismarer Haus des Gastes als auch in der Alten Reithalle drängten sich gestern die Schulklassen beim Rundgang dicht aneinander. Am Stand der Bundeswehr berichtete Wehrdienstberater Kai Völkner, dass er immer mal wieder mit dem Berufswunsch „Scharfschütze“ konfrontiert werde. Oder wenn im Fernsehen gerade „Das Boot“ wiederholt werde, erhalte er in der Folge regelmäßig Anfragen nach Tätigkeiten in einem U-Boot. „Dann erzähle ich ihnen, wie die raue Wirklichkeit aussieht – und dann wollen sie nicht mehr“, schilderte er augenzwinkernd. Seine Aufgabe sieht er darin, ein realistisches Bild der vielfältigen Möglichkeiten bei der Bundeswehr aufzuzeigen. „Dazu gehört auch die Bereitschaft, an Auslandseinsätzen teilzunehmen“, fügte er hinzu.Cindy Peißig, Personalverantwortliche am Standort Wismar der Lear Corporation, stellte die Berufe vor, die bei dem Hersteller von Steckverbindern gelernt werden können: Werkzeugmechaniker, Mechatroniker und Verfahrensmechaniker. „In diesem Jahr haben wir unsere vier Ausbildungsplätze besetzt, aber es war nicht mehr so einfach wie in Vorjahren“, sagte sie. Dennoch könne sie immer noch unter den Bewerbern auswählen.Die Börse ist heute noch von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Grevesmühlen/Rolofshagen – Vertreter verspricht angeblich günstige Grundgebühr. Veronika Schmidt (55) aus Rolofshagen wandte sich nun an die Polizei.

13.10.2012

Die „GAT Fashion Company“ hat einen Ausverkauf organisiert.

13.10.2012

Lüdersdorf - Einen Bus mit über 20 Schulkindern hat ein Auto heute Morgen an der Grenze zu Lübeck gerammt.

Helmuth Klausing 08.01.2013
Anzeige