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Nordwestmecklenburg Auf Schüler wartet sanierte Sporthalle
Lokales Nordwestmecklenburg Auf Schüler wartet sanierte Sporthalle
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19:12 01.09.2017
Vieles ist neu in der Sporthalle in der Dassower Straße in Schönberg: elastischer Boden, Prellwände an allen Seiten, Deckenstrahlheizung, Schwingtore für die Geräteräume, hochziehbare Fußballtore, Basketballkörbe und Sprossenwände. Quelle: Foto: Jürgen Lenz
Schönberg

Wenn Schüler in Schönberg nach dem Ende der Sommerferien zum ersten Mal wieder die Sporthalle in der Dassower Straße betreten, werden sie sich wundern: Eingang neu, Fenster und Türen neu, Toiletten und Waschbecken neu, Wände frisch gestrichen, Hallenboden neu, Tore zu den Geräteräumen neu. Über ihren Köpfen werden die Schüler eine Deckenstrahlheizung entdecken, an den Wänden werden sie Fußballtore, Basketballtore und Sprossenwände bemerken, die sich per Knopfdruck hochziehen lassen.

Der 1981 in Schönberg errichtete Bau entspricht jetzt weitgehend modernen Standards.

Dafür haben Handwerker, Planer und Architekten in den letzten Monaten viel gearbeitet – und die Stadt Schönberg hat eine erkleckliche Summe gezahlt. Die Gesamtbaukosten belaufen sich nach Auskunft der Amtsverwaltung auf 900000 Euro. Erfreulich aus Sicht des Bauherrn, der Stadt: Ein Großteil der 900000 Euro werden mit Zuschüssen gedeckt: 253000 Euro fließen aus dem kommunalen Finanzierungsprogramm und 225000 Euro aus dem Förderprogramm für Sportstättenbau.

Bewähren muss sich die sanierte und modernisierte Sporthalle im Alltag. Doch schon jetzt ist auch aus Sicht des stellvertretenden Schulleiters Hartmut Lange offensichtlich: „Es ist wirklich eine Verbesserung.“ Schönbergs Bürgermeister Lutz Götze (SPD-Fraktion) sieht es nach eigenem Bekunden ebenso. Er sagt: „Wir haben jetzt eine Sporthalle, die auf dem erforderlichen Niveau ist.“ Nun könne dort problemlos Sport unterrichtet werden.

Das war auch 1981 so, als Arbeiter die Sporthalle in der Dassower Straße fertigstellten – ein Jahr nach der neuen Polytechnischen Oberschule „Franz Hermann“. 2010 war die Halle aber in die Jahre gekommen. Sie entsprach nicht heutigen Standards, verursachte zu hohe Heizkosten. Damals nutzte die Stadt Schönberg ein Konjunkturprogramm des Bundes, um das alte Dach und Teile der Außenverkleidung zu ersetzen, eine bessere Wärmedämmung aufzubringen und Oberlichtbänder zu montieren. Die energetische Sanierung kostete 262000 Euro.

Danach kehrten die Schüler wieder in die Halle zurück. Stadtvertreter hofften auf neue Zuschüsse. Als klar war, dass sie fließen, beschlossen die Kommunalpolitiker die weitere Sanierung und Modernisierung. Kurz vor den Winterferien dieses Jahres begannen die Arbeiten. Aus- und wieder eingeräumt wurde die Halle mit Hilfe der Firma Mebak. Sie stellte auch eine Halle zum Unterstellen von Sportgeräten kostenlos zur Verfügung.

Jürgen Lenz

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