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Nordwestmecklenburg Auf der Flucht vor dem Giftgas
Lokales Nordwestmecklenburg Auf der Flucht vor dem Giftgas
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18:23 19.10.2013

Abdulla Mehmud wurde 1960 im Irak geboren. Als Kurde setzte er sich gegen die Unterdrückung durch die Baath-Partei zur Wehr, auch mit der Waffe in der Hand. Heute lebt er in Deutschland. In der Reihe „Heimat und Flucht — Gespräche auf dem roten Sofa“ wird er am Mittwoch, 23. Oktober, um 19.30 Uhr im Hofcafé Palingen aus seinem Leben berichten.

Als die Truppen Saddam Husseins 1988 Giftgas gegen die Kurden einsetzt, entscheidet sich der junge Familievater mit seiner Frau zu fliehen. Mit drei Kindern gelingt ihnen auf getrennten Wegen die Flucht über die Berge in die Türkei. Dort bleiben sie zwei Jahre. Weil sie auch dort nicht sicher sind, flieht Abdulla erneut und will nach Schweden. In Dänemark wird er gestellt, inhaftiert und nach Deutschland abgeschoben. Auf Umwegen kommt er nach Lübeck, wo er seit mehr als zwanzig Jahren lebt.

Er bleibt politisch organisiert und ist für die Rechte von Flüchtlingen aktiv. Seit mehr als zehn Jahren ist er in der Migrationssozialberatung tätig. 2006 wird Abdulla Mehmud für sein Engagement vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein mit dem „Leuchtturm des Nordens“ geehrt.

Der Eintritt kostet, außer für Jugendliche, zwei Euro.

• Infos gibts unter www.deel28.de und wer schon Fragen an Abdulla Mehmud stellen möchte, kann das unter https://www.facebook.com/deel28.

LN

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