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Nordwestmecklenburg Ausstellung über Tschernobyl und Fukushima
Lokales Nordwestmecklenburg Ausstellung über Tschernobyl und Fukushima
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20:15 25.07.2016

Ab welchem Punkt werden die Risiken der Atomkraft gesellschaftlich, wirtschaftlich und ethisch untragbar? In der Stadtbibliothek Wismar wird eine ergreifende und zu Diskussionen einladende Ausstellung von Montag, dem 8. August, bis zum 18. September gezeigt, die sich mit dieser Frage beschäftigt. Als vor 30 Jahren der Atomreaktor von Tschernobyl in der Ukraine explodierte, geschah das Unvorstellbare. Durch den Unfall starben Zehntausende Menschen, ein riesiges Gebiet wurde verstrahlt und Hunderttausende Anwohner aus ihrem Lebensumfeld vertrieben.

Noch heute ist im Radius von 30 Kilometern um den havarierten Reaktorblock vier des Kernkraftwerks eine Sperrzone errichtet. Erst als vor fünf Jahren noch einmal ein Super-Gau – dieses Mal im japanischen Fukushima – passierte, wurde der Atomausstieg in Deutschland zum Konsens. Seither hat sich das Bild der Atomenergie gewandelt. Und doch existiert die Gefahr des Vergessens. Denn wo nach wenigen Jahren wieder Gras wächst, strahlt es noch Tausende Jahre unsichtbar weiter.

LN

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