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Nordwestmecklenburg Bauhofarbeiten mussten erneut ausgeschrieben werden
Lokales Nordwestmecklenburg Bauhofarbeiten mussten erneut ausgeschrieben werden
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20:16 30.04.2016

Seit dem 1. April ist der Bauhof in Klütz geschlossen, doch seine Aufgaben in Klütz und Damshagen sind noch nicht fest vergeben. Firmen sollen die Arbeiten nach der Auflösung des Bauhofes für die Kommunen übernehmen. Doch seit dem 19. April gibt es schon die zweite Ausschreibung und die Gemeinden haben die notwendigsten Arbeiten kurzfristig vergeben.

In der Gemeindevertretung Damshagen sollte der Beschluss zur Vergabe der bisherigen Bauhofleistungen schon am 31. März fallen. Die Klützer Stadtvertreter hatten dafür sogar eine Dringlichkeitssitzung am 4. April anberaumt und sich für einen Anbieter entschieden, der sich auf die erste beschränkte Ausschreibung beworben hatte.

Das allerdings ist hinfällig. „Die erste Ausschreibung der Bauhofarbeiten war fehlerhaft“, sagt der Klützer Bürgermeister Guntram Jung (CDU) auf Nachfrage. „Bis jetzt die zweite Ausschreibung greift, haben wir bei Firmen Stundenlöhne abgefragt und die wichtigsten Aufgaben vergeben“, sagt er.

In Damshagen ist die Überraschung über die erneute Ausschreibung der Bauhofleistungen nicht so groß. „Wir hatten den Beschluss zur Auftragsvergabe gar nicht erst gefasst“, sagt Bürgermeisterin Mandy Krüger (ptl.). „Wir hatten schon im Vorfeld beschlossen, dass wir eine öffentliche Ausschreibung wollen“, begründet sie. Es sei aber zu einer beschränkten Ausschreibung gekommen, an der sich nicht jede Firma beteiligen konnte. „Ob es eine beschränkte oder öffentliche Ausschreibung geben muss, hängt vom geschätzten Wert der zu vergebenden Arbeiten ab. Hier lag der Wert an der Grenze“, nimmt Krüger die Amtsverwaltung ein wenig in Schutz.

Die Verwaltung teilt mit, dass sich erst während der Ausschreibung ergeben habe, dass Wertgrenzen für eine beschränkte Ausschreibung überschritten werden. Außerdem wurde festgestellt, dass Positionen wie „Mahd der Bankette“ oder Winterdienst zu konkretisieren waren, um eine sachgerechtere Vergabe vornehmen zu können.

Damshagens Bürgermeisterin Mandy Krüger ist froh, dass jetzt eine öffentliche Ausschreibung erfolgt. „Das wollten wir von Anfang an so. Wir möchten keinen Unmut erzeugen, wenn wir solch öffentliche Aufgaben vergeben. Es soll keinerlei Anschein von Mauschelei geben, deswegen soll jeder die Möglichkeit zur Beteiligung haben“, sagt sie.

Am 25. Mai soll die Gemeindevertretung endgültig über die Vergabe der Bauhofarbeiten in Damshagen beschließen. Ein Vertrag soll dann für zwei Jahre angeschlossen werden. „Dann kann die Arbeit am 1.

Juni begonnen werden“, sagt Mandy Krüger. Bis dahin hat auch Damshagen die wichtigsten Arbeiten als kleinen Auftrag für April und Mai an eine Firma vergeben. „Wir können jetzt nicht alles liegen lassen, sonst wuchern Grünflächen zu“, sagt die Bürgermeisterin zu. „Es haben sich auch Anwohner angeboten, mit anzufassen“, sagt Mandy Krüger. es gebe also nicht nur Unmut über eventuell liegen gebliene Arbeit sondern auch das Angebot der Einwohner selber etwas beizutragen, bis alle Arbeiten vergeben wurden.

Von mab

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