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Nordwestmecklenburg Bessere Bedingungen für Stadtwerke-Kunden
Lokales Nordwestmecklenburg Bessere Bedingungen für Stadtwerke-Kunden
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20:42 02.08.2017
Blick auf den künftigen Eingangsbereich der Stadtwerke mit neuem Anbau. ENTWURF: UTA HENTSCHEL

Es wird bald gebaut am Verwaltungssitz der Grevesmühlener Stadtwerke im Grünen Weg. Ein kunden- und mitarbeiterfreundlicher Empfangsbereich soll entstehen, außerdem neue Räume für den Kundenservice und Büros für den technischen Bereich. Um das zu verwirklichen, soll ein neuer Anbau her. Platz geschaffen worden ist bereits. Hinter einem mit Planen abgedeckten Bauzaun offenbart sich schon die freie Fläche. Ein Anfang der 1990er Jahre gebautes Musterhaus, das künftige Eigenheimbesitzer im damals entstehenden benachbarten Wohngebiet am Kapellenberg animieren sollte, so zu bauen, ist bereits abgerissen worden. Die Stadtwerke hatten dieses Gebäude seinerzeit sogar gekauft, erst einen Teil davon mitgenutzt, später dann komplett. Auch den 1996/97 gebauten gläsernen Verbindungsbau zum Haupthaus hin gibt es nicht mehr.

„Die Bodenplatte für das neue Gebäude soll noch in diesem Jahr entstehen“, stellt Stadtwerke-Prokurist Uwe Dramm in Aussicht. Sollte das Wetter es zulassen, könnten auch die Arbeiten am Rohbau noch beginnen. Der 55-Jährige hofft, dass der Neubau Mitte 2018 fertig wird. Zur Höhe der Investition möchte er noch keine Angaben machen. „Die Ausschreibungen der Bauleistungen sind noch in der Planung“, begründet er. Eines aber stehe fest nach den zwei Jahre währenden Vorbereitungen für den Neubau: „Eine Sanierung des Musterhauses hätte die Kosten ins Unermessliche steigen lassen.“ Damit erklärt Unternehmenssprecherin Katy Jurkschat noch einmal, warum ein Neubau die wirtschaftlichste Variante ist. Einmal davon abgesehen, dass das als Wohnhaus gebaute Gebäude heute ohnehin nicht mehr den für Büro- und Geschäftsbauten geltenden gesetzlichen Bestimmungen Rechnung tragen könnte, das Fertigteilhaus galt inzwischen auch als komplett marode. Die Statik war nicht mehr gewährleistet. Immer wieder war in den zurückliegenden 25 Jahren zudem schon umgebaut worden. „Bei einer Sanierung hätten wir das Haus innerhalb der alten Mauern komplett neu hochziehen müssen, hätten dann aber noch Platz eingebüßt, anstatt mehr Raum zu gewinnen. Und den benötigen wir dringend“, betont Katy Jurkschat. 43 Mitarbeiter zählt das Stadtwerke-Team heute. Bei der Gründung des Unternehmens Ende 1990 waren es 15. Es seien einfach keine haltbaren Zustände mehr gewesen, zuletzt auch keine Raumatmosphäre für diskrete Kundengespräche mehr machbar.

Während des Umbaues jetzt sind trotzdem alle Mitarbeiter der Stadtwerke für die Kunden erreichbar, verspricht Katy Jurkschat. Die Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 17

Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr.

Cornelia Roxin

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