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Nordwestmecklenburg Betrunkener Unfallfahrer ruft selbst die Polizei
Lokales Nordwestmecklenburg Betrunkener Unfallfahrer ruft selbst die Polizei
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16:05 23.09.2012

Denn was sich die Beamten bisweilen auf der Straße anhören müssen, reicht für mehrere Bücher. Jüngstes Beispiel ist die Geschichte eines 22-Jährigen auf der Insel Poel, der am Sonnabend in den frühen Morgenstunden den Notruf 110 wählte und von einem schweren Unfall berichtete.

Eine Streifenwagenbesatzung machte sich schließlich auf den Weg und entdeckte den jungen Mann neben seinem schwer demolierten Fahrzeug. Der Polizei erklärte er, dass ihm auf der Straße ein Fahrzeug entgegengekommen sei. Und jener Wagen hätte ausgerechnet die rechte Seite seines Autos beschädigt und sei dann geflüchtet.

Was in England und Teilen Asiens durchaus nachvollziehbar wäre, ist im Land des Rechtsverkehr ziemlich unglaubwürdig. Die Beamten hakten dementsprechend weiter nach und bemerkten, dass der Fahrer sich bewusst von den Beamten abwendete. Aus guten Grund, wie eine Alkoholkontrolle ergab. Denn der 22-Jährige hatte einen Promillewert jenseits aller Grenzen, die das Führen von Kraftfahrzeugen erlaubt. Wie sich wenig später herausstellte, war es auch nicht der „große Unbekannte“, der den Wagen des jungen Mannes gerammt hatte. Er war offenbar gegen einen Baum gefahren. Der Führerschein wurde sichergestellt, jetzt kümmert sich die Staatsanwaltschaft um den etwas kuriosen Fall.

LN

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