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Nordwestmecklenburg Böller aus dem Dorf verbannt
Lokales Nordwestmecklenburg Böller aus dem Dorf verbannt
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22:12 29.12.2017

Reetgedeckte Häuser und Scheunen prägen das Ortsbild von Grieben. Und das soll auch so bleiben. Im gesamten denkmalgeschützten Dorfensemble dürfen zu Silvester und Neujahr keine Raketen, Knallfrösche, Kanonenschläge und ähnliche pyrotechnische Gegenstände gezündet werden, teilte das Amt Schönberger Land mit. „Zuwiderhandlungen gegen diese Verbote gelten als Ordnungswidrigkeit gemäß Paragraf 46 der Verordnung zum Sprengstoffgesetz und sind mit Geldbußen bis zu 5000 Euro bedroht“, erläutert die Verwaltung. Wer trotzdem Feuerwerkskörper zünden will, darf das außerhalb des Ortes. Dafür wird nach Auskunft des Amtes eine Festwiese östlich von Grieben ausgewiesen.

Grundlage für das Verbot ist eine „Anordnung über das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2 anlässlich des Jahreswechsels 2012/2013“, die der Landkreis Nordwestmecklenburg erlassen hat.

Sie schützt besonders Orte mit vielen reetgedeckten Gebäuden. Deshalb untersagt sie das Zünden von Knallfröschen, Kanonenschlägen und ähnlichen Gegenständen nicht nur in Grieben, sondern unter anderem auch in Schattin und im Dassower Ortsteil Barendorf. In anderen Orten gilt: Im Umkreis von 200 Metern um brandgefährdete Objekte ist das Abbrennen von Raketen und „römischen Lichtern“

untersagt, im Umkreis von 100 Metern das Zünden von Kanonenschlägen, Knallfröschen und sonstigen Feuerwerkskörpern.

jl

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