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Nordwestmecklenburg Boltenhagen: Wohin mit den neuen Toiletten?
Lokales Nordwestmecklenburg Boltenhagen: Wohin mit den neuen Toiletten?
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10:39 01.04.2016

Die Gemeindevertreter von Boltenhagen hatten bereits einen Beschluss darüber gefasst, wo im Ostseebad die zwei neuen WC-Anlagen errichtet werden sollen. Doch nun herrscht nochmal Redebedarf. Denn die vorgesehenen Flächen können nicht bebaut werden. „Wir haben an der Weißen Wiek aktuell kein Baurecht, weil der B-Plan aufgehoben wurde. Und das Grundstück gegenüber vom Restaurant Lesehalle ist nach näherer Betrachtung der Planer zu klein“, berichtet Kurdirektorin Claudia Hörl.

Darum debattierte der Kurbetriebsausschuss (KBA) auf der jüngsten Sitzung über neue mögliche Standorte. „Wir brauchen weitere Toiletten, also sollten wir Alternativen suchen“, betont Hörl. Der Förderantrag für den Bau der Sanitäranlagen ist schon eingereicht. Auch im Haushalt der Kurverwaltung ist Geld eingestellt.

Allerdings stelle sich die Suche nicht so einfach dar. „Welche Grundstücke hat die Gemeinde noch zur Verfügung? Und wo herrscht hohe Besucherfrequenz?“, erklärt Hörl. Im KBA wurde ein Areal gegenüber dem Hotel John Brinckman vorgeschlagen. Zudem steht eine leerstehende Fläche am Kreisel Klützer Straße/Ostseeallee zur Debatte. Dort war eine Boutique untergebracht. „Diese Standorte machen Sinn“, so Hörl. Dass der KBA die Planung nochmals in den Bauausschuss verwiesen hat, versteht sie nicht. „Ich hätte mir eine Positionierung gewünscht.“

Boltenhagens Bürgermeister Christian Schmiedeberg (CDU) ist überrascht. „Wir haben einen Beschluss, der mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Warum macht man dieses Thema wieder auf?“ Da die Probleme mit der Baugenehmigung für die Weiße Wiek abzusehen waren, hätten die Gemeindevertreter Ausweichorte festgelegt. „Hinter dem Kurhaus und an der Reithalle“, so Schmiedeberg.

Für Kurdirektorin Hörl sind das keine idealen Standorte: „Am Reitstall herrscht wenig Frequenz, mit einem WC hinter dem Kurhaus wird das Problem innerorts nicht gelöst.“Schmiedeberg wiederum findet das Areal gegenüber dem Hotel John Brinckman ungeeignet. Dort seien schon genügend Toiletten vorhanden.

Von heid

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