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Nordwestmecklenburg Boltenhagens Eltern haben‘s geschnallt
Lokales Nordwestmecklenburg Boltenhagens Eltern haben‘s geschnallt
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20:14 03.03.2016

Vorbildliches Verhalten: Bei einer Polizeikontrolle vor der DRK-Kita „Strandkinnings“ in Boltenhagen hat die Polizei keine Ordnungswidrigkeiten feststellen müssen. 30 Autos waren von der Polizei darauf kontrolliert worden, ob Eltern angeschnallt waren und vor allem, ob die Mädchen und Jungen angegurtet im Kindersitz zur Kita gebracht wurden.

Polizeioberkommissar Marcus Wiederhold (l.) kontrolliert, ob Nico angeschnallt ist. Quelle: Malte Behnk

„Wir haben das vor einem Jahr kontrolliert und es gab einige Auffälligkeiten. Deshalb kontrollieren wir noch einmal“, erklärte Polizeihauptmeisterin Angelika Becker, die mit Präventionsberaterin Ines Buchholz die Kontrolle begleitete, die Maßnahme. Sie hatten bei der Kontrolle im Vorjahr Eltern mündlich verwarnt, die ihre Kinder nicht ordnungsgemäß im Fahrzeug gesichert hatten. Gestern hätten die Mütter und Väter mit Bußgeldern rechnen müssen. 60 Euro und ein Punkt in Flensburg drohen Autofahrern, die ein Kind unangeschnallt und ohne Kindersitz im Auto mitnehmen.

Dass es nichts zu beanstanden gab, freute auch Kitaleiterin Marion Rieck. „Ich finde diese Kontrollen sehr gut“, sagte sie. Sicherheit im Verkehr und im Auto seien regelmäßig Themen in der Kita.

„Dabei lernen die Kinder auch selber drauf zu achten, dass sie ordentlich angeschnallt sind“, so Rieck. „Heute haben ganz viele Kinder beim Reingekommen stolz erzählt, dass sie von der Polizei kontrolliert wurden und alles richtig war. Schön, dass die Eltern so verantwortungsbewusst sind“, sagte Marion Rieck.

„Insgesamt wird es von Jahr zu Jahr besser, dass die Eltern ihre Kinder angurten und auch die notwendigen Kindersitze benutzen“, resümierte Angelika Becker. „Aber es fehlt immer mal ein Kindersitz oder das Kind hat den Ranzen im Sitz“, zählte Wiederhold Verstöße auf, die durchaus vorkommen. Gängige Ausreden der Eltern seien auch, dass der Kindersitz aus Zeitnot vergessen wurde oder im zweiten Auto der Familie sei. „Aber wer zwei Autos hat, kann sich auch einen zweiten Kindersitz leisten“, ist sich Ines Buchholz sicher.

Von Malte Behnk

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