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Nordwestmecklenburg Brand in Gutow ist am vierten Tag gelöscht
Lokales Nordwestmecklenburg Brand in Gutow ist am vierten Tag gelöscht
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20:10 10.08.2018
Mit einem Radlader wurden die großen Strohmieten auseinandergezogen, um kleine Glutnester zu löschen. Die Feuerwehren waren von Dienstagnachmittag bis gestern Mittag im Einsatz. Quelle: Foto: Malte Behnk
Dorf Gutow

Der Brand im Landwirtschaftsbetrieb in Dorf Gutow bei Damshagen ist gelöscht. Gestern Vormittag waren Feuerwehrleute noch dabei, letzte Glutnester in den großen Strohmieten abzulöschen. Gegen Mittag kam dann die Meldung: Feuer aus.

Am Dienstagnachmittag war der Brand aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen. Mehrere große Strohmieten und die Stallgebäude des Betriebs standen in Flammen. In Schichten kämpften Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet gegen Flammen und glühendes Stroh. Vor allem die vier großen Strohmieten, in denen immer wieder Glutnester entdeckt wurden, machten den Löscheinsatz aufwendig.

Mit einem Radlader wurde das Stroh verteilt, nachdem die größten Feuer eingedämmt worden waren. Als sich am Donnerstagabend Tief „Nadine“ näherte, gab es die Hoffnung, dass der Brand schon gelöscht werden könnte. „Das Wetter hat die Arbeiten aber eher behindert als unterstützt“, sagt Mathias Hacker von der Feuerwehr aus Boltenhagen. „Der Radlader, mit dem das Stroh verteilt wurde, konnte auf dem rutschigen Boden irgendwann nicht mehr fahren. Deswegen wurde unterbrochen“, sagt er. Nach dem Regen wurde die Arbeit wieder aufgenommen. „Jetzt beginnen Feuerwehren aus dem Amtsbereich mit den Aufräumarbeiten. Die Freiwillige Feuerwehr Damshagen wird die Brandwache übernehmen“, sagt Hacker.

Während des Löscheinsatzes wurden die freiwilligen Feuerwehren aus dem Amtsbereich Klützer Winkel von Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis unterstützt. Etwa 300 Männer und Frauen waren seit Dienstag im Einsatz. Bei der Versorgung der Helfer kamen Einheiten des Malteser Hilfsdienstes aus Schleswig-Holstein zur Unterstützung.

Die Straßen in Richtung Dorf Gutow waren gestern noch für den Durchgangsverkehr gesperrt. Auch Tankwagen pendelten noch zwischen der Brandstelle und dem Ploggensee in Grevesmühlen. Von dort wurde Löschwasser für den Einsatz nach Gutow gebracht.

Wie das Feuer in dem Milchviehbetrieb entstanden ist, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Sämtliche Tiere konnten kurz nach Ausbruch des Brandes von Mitarbeitern in Sicherheit gebracht werden. Ihre Ställe sind aber komplett zerstört.

Sturmschäden blieben aus

Die Unwetterwarnung für Donnerstagabend hatte sich nicht bestätigt. Tief „Nadine“ zog zwar mit Blitzen, Donner, Wind und Regen über die Region, richtete im Klützer Winkel aber keine größeren Schäden an. Die Feuerwehren mussten nicht noch zusätzlich zur Belastung durch den Brand in Gutow ausrücken, um Bäume oder Äste von den Straßen zu räumen.

Malte Behnk

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