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Nordwestmecklenburg Breitbandausbau im Landkreis verzögert sich
Lokales Nordwestmecklenburg Breitbandausbau im Landkreis verzögert sich
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20:44 14.02.2018
Der Ausbau des schnellen Internets in Nordwestmecklenburg steckt nach wie vor in der Planungsphase. Quelle: Foto: Archiv
Rehna

Schnelles Internet, zähes Verfahren: Eigentlich sollten die Verhandlungsrunden für die Umsetzung des Breitbandausbaus in Nordwestmecklenburg in den Projektgebieten der Ämter Rehna, Lützow/Lübstorf und Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen längst laufen. Doch das ist nicht der Fall. Im Rahmen der Zeitplanung für den sogenannten 1. Call für den Breitbandausbau wurde der Januar 2018 als Termin für die Überprüfung der Vertragsinhalte durch den Bund genannt.

Wer gehört wohin

1. Call: Rehna, Lützow-Lübstorf, Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen 2. Call: Poel, Amt Neuburg, Neukloster, Warin, Gadebusch, Rehna, Lützow-Lübstorf, Schönberger Land, Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen, Klützer Winkel, Grevesmühlen Land

Die wichtigsten Fragen: Sind die Vertragsinhalte bereits an den Bund übergeben worden? Wenn nein, wann soll dies geschehen? Welcher Zeitverzug ergibt sich daraus?

Antwort: Der Zeitplan musste im Laufe des Vergabeverfahrens angepasst werden. Unter anderem mussten sechs Wochen Fristverlängerung für die Konkretisierung der Angebote eingeräumt werden. Um dem Bürger jederzeit den aktuellsten Zeitplan zugänglich zu machen, wird dieser auf der Landkreisseite stets aktualisiert.

Der Landkreis tritt im Februar in die Verhandlungsrunden ein. In diesen werden die Analysen der einzelnen Angebote für jedes Projektgebiet besprochen und speziell anfallende Anforderungen an das Telekommunikationsunternehmen gestellt bzw. verhandelt, um die effektivste Ausbaumöglichkeit zu erzielen.

Sobald diese in den Verträgen verschriftlicht worden sind, werden sie dem Bund vorgelegt. Der Landkreis ist nach momentaner Einschätzung der Auffassung, die Zuschläge den Unternehmen Ende März dieses Jahres erteilen zu können.

Zum sogenannten 2. Call gehören elf Projektgebiete (die restlichen unterversorgte Gebiete des Landkreises). Am 29. Januar endete nach Auskunft des Landkreises die Angebotsfrist für die Telekommunikationsunternehmen. Anschließend würden die Verhandlungsrunden mit dem obsiegenden Bieter über die effektivsten Ausbaumöglichkeiten geführt, spätestens bis Ende März. Dazu gehören der Landkreis mit seinen technischen und juristischen Beratern sowie der Zweckverband Elektronische Verwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der dann anschließende Vertrag zwischen Landkreis und Telekommunikationsunternehmen soll durch den Projektträger – also den Bund – geprüft werden.

Das könne zwischen vier und zwölf Wochen dauern, heißt es dazu von der Kreisverwaltung. Anschließend könnten die Arbeiten beginnen, dazu gehören die Feinplanung zur Umsetzung und die ersten Ausbauarbeiten.

Nach offizieller Aussage sei damit im II. Quartal 2018 zu rechnen, das heißt im späten Frühjahr.

LN

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