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Nordwestmecklenburg Bürgerinitiative: Die richtige Party steigt woanders
Lokales Nordwestmecklenburg Bürgerinitiative: Die richtige Party steigt woanders
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21:24 23.09.2013

Kritik am Ihlenberg-Fest übt Uwe Lembcke, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Stoppt die Deponie Schönberg“. In einer Stellungnahme schreibt er: „Keine Frage, man soll die Feste feiern, wie sie fallen, jedoch mit einer Riesenparty das Image einer Mülldeponie, nicht irgendeiner, sondern der größten Anhäufung von Altlasten und Ablagerungen von Reststoffen aus der chemisch behafteten Industrie europaweit, aufzubessern, ist eher fraglich.“ Eine solche Veranstaltung auf der Deponie Ihlenberg habe die Botschaft: „Leute, habt mehr Mut zum Risiko, denkt nur an das Jetzt und nicht an morgen.“ Lembcke schreibt: „Die Menschen sollten Spaß haben mit dem aufgetürmten Giftmüll und was viel mehr wiegt, sie sollen lernen zu akzeptieren, was man ihnen vorsetzt.“ Natürlich sei das Publikum nicht darüber informiert worden, dass die eigentlichen Profiteure der Deponie in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und in Bremen zu Hause seien. Die richtige Party mit Champagner und Gogo-Girls finde woanders statt. Die Bürgerinitiative sei auch der Überzeugung, „auf der Ihlenbergdeponie lebt man von der Hand in den Mund und nach einem einfachen Muster, rausholen, was rauszuholen geht. Und wenn das Ding dann irgendwann nichts mehr hergibt, wird man auch mit Sicherheit kein Fest mehr auf dem Ihlenberg feiern“.

LN

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