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Nordwestmecklenburg CDU kritisiert Gegner der Dünenpromenade
Lokales Nordwestmecklenburg CDU kritisiert Gegner der Dünenpromenade
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18:30 21.01.2017

Der Ortsverband der CDU in Boltenhagen zeigt Unverständnis für die Gegner der geplanten Dünenpromenade, die jetzt 281 Unterschriften gegen den Bau vorlegten.

Der Vorsitzende des Ortsverbands, Peter Rachow, und einige Mitglieder kritisieren, dass die Gegner der Promenade vor allem damit argumentieren würden, das Geld könnte in der Gemeinde besser verwendet werden. „Vor allem deshalb haben viele unterschrieben“, sagt Steffen Beckert. „Die zugesagte Förderung ist aber zweckgebunden für den Bau der Promenade, die Zufahrten und Strandzugänge“, sagt Peter Rachow. Kirsten Koch ergänzt: „Durch die Dünenpromenade fallen andere Ideen wie ein Schwimmbad, ein Heimatmuseum oder ein Indoorspielplatz nicht weg. Das sind alles Projekte, für die sich die Dünenpromenaden-Gegner engagieren und Fördermittel einwerben können.“ Koch weiß, dass es in Boltenhagens Tourismusbranche viele Befürworter der geplanten Promenade gibt. Peter Rachow stimmt zu: „Ich glaube, die neue Promenade bringt mehr Tagesgäste. Das zieht Leute an wie ein Magnet, wie früher die Nixe.“ Die Aktion der Bürgerinitiative „Dünenpromenade? Nein Danke“ ärgert auch Christiane Meier.

„Wenn wir jetzt plötzlich die Fördermittel ablehnen, weil es einen Bürgerentscheid gibt, bekommen wir für andere Sachen vielleicht keine Fördermittel mehr“, befürchtet die Gemeindevertreterin. „Es könnte aber sein, dass der Bürgerentscheid allein aus formalen Gründen nicht zustande kommt.“ Es müsse jetzt geprüft werden, ob wirklich alle Unterschriften von Einwohnern des Ostseebads kommen.

Steffen Beckert denkt an die Zukunft des touristisch geprägten Orts. „Ich hoffe, dass einige Einwohner, die gegen die Promenade gestimmt haben, noch einmal in sich gehen. Wenn wir alles Neue verhindern, wie sieht unser Ort dann in zehn Jahren aus?“, fragt er. Er betont, dass die Dünenpromenade zum größten Teil vom Land finanziert wird und mit der Düne auf dem Gebiet des Landes gebaut werden soll. „Außerdem hatten sich bei der Kommunalwahl alle auf die Fahne geschrieben, dass sie den Ort weiterentwickeln wollen.“ mab

LN

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