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Nordwestmecklenburg Container für Wertstoffe bald unterirdisch
Lokales Nordwestmecklenburg Container für Wertstoffe bald unterirdisch
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20:21 14.07.2016

Die Gemeinde Hornstorf bei Wismar will die Wertstoffcontainer im Ort unter die Erde verlegen. Das System wird bereits in einigen Großstädten angewendet und sorgt vor allem dafür, dass die Plätze nicht zu Müllsammelplätzen verkommen. Kommende Woche will der Bürgermeister der Gemeinde Hornstorf, Andreas Treumann, mit der Landrätin Kerstin Weiss die Behälter einweihen.

Vor knapp zehn Jahren hatte die Gemeinde Hornstorf eine Wertstoffsammelstelle errichtet, an der Glas, Papier/Pappe, Kunststoffe und Kleider entsorgt werden können. Das Problem: Dieser Platz wurde nicht nur zum Entsorgen von Wertstoffen genutzt, sondern auch als Müllsammelplatz missbraucht. Deshalb hat sich die Gemeinde entschieden, ein sogenanntes Unterflurglascontainersystem an einem zentralen Ort zu installieren. Nach Rücksprache mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises wurde die Lieferung und Montage als Referenzprojekt des Landkreises auserkoren, da es erstmalig in Nordwestmecklenburg eingesetzt wird. Der Landkreis finanziert daher die Hälfte der Gesamtbaukosten in Höhe von rund 17000 Euro.

In Grevesmühlen sind diese Unterflurcontainer bislang kein Thema, wie die Nachfrage im Bauamt ergab. „Die Stadt Grevesmühlen verfolgt aus Kostengründen aktuell nicht, die unterirdischen Wertstoffcontainer zu bauen. Vielmehr hat die Stadt durch die Standortauswahl dafür Sorge getragen, dass die Wertstoffcontainerstandorte auch so städtebaulich verträglich sind“, heißt es dazu.

M. Prochnow

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