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Nordwestmecklenburg Damshagen hat entschieden: Firma statt Bauhof
Lokales Nordwestmecklenburg Damshagen hat entschieden: Firma statt Bauhof
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20:12 01.06.2016

Ende gut, alles gut. Damshagens Bürgermeisterin Mandy Krüger (ptl.) freut sich über die einstimmige Entscheidung der Gemeindevertreter, die kommunalen Dienstleistungen ab dem 1. Juni in die Hand einer Firma zu legen. „Dass wir den Namen an diesem Punkt noch nicht preisgeben“, erklärt sie, „hat damit zu tun, dass wir die Klützer, die noch entscheiden werden, wem sie ihre Bauhof-Aufgaben übergeben werden, nicht beeinflussen wollen.“ Zu Ende März war der Amts-Bauhof, der sich um Klütz und Damshagen bis dahin gleichermaßen kümmern sollte, aufgelöst worden. „Es stimmte für uns einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr“, sagt Mandy Krüger. Hinzu wäre gekommen, dass es verschiedene Aufgaben in Klütz und in Damshagen gäbe.

„Wir haben keinen Strand“, so die Bürgermeisterin, „wir haben auch keinen gemeindlichen, sondern einen kirchlichen Friedhof.“

Mandy Krüger ist froh, dass die Ausschreibung für die Bauhof-Leistungen öffentlich stattfand. „Wir wollten einfach nicht in den Geruch von Mauschelei oder Klüngelei kommen. Es sollte jede Firma aus der Region, die sich dafür interessiert, die Möglichkeit bekommen sich zu bewerben.“ Insgesamt sieben Firmen haben sich auf die Ausschreibung der Dienstleistungen hin beworben. Das Aufgabenspektrum:

Rasen mähen, Hecken- und Baumbeschnitt, Reparaturen an kommunalem Eigentum, Entleeren der Papierkörbe, Sauberhalten der Bushaltestellen und des Wertstoff-Container-Stellplatzes, um nur einiges zu nennen. Auch der Winterdienst gehört mit zu dem, was die Firma, die ab jetzt in Damshagen für Ordnung sorgt, zu leisten hat.

Mandy Krüger und ihre Gemeindevertreter sind gespannt, wie das mit dem neuen Auftragnehmer laufen wird. „Es ist ja doch etwas anderes als mit einem Amts-Bauhof. Da konnten wir ja keine Gewährleistung fordern, wenn etwas nicht zur Zufriedenheit ausgeführt wurde. Es waren ja kommunale Mitarbeiter.“ Hier ist das nun anders. Eine Firma muss sicherstellen, dass das Leistungsspektrum, das bei Vertragsabschluss verhandelt wurde, auch erstellt wird.

Ein weiteres für die Gemeindevertreter wichtiges Thema wurde ebenfalls während der vergangenen Gemeindevertretersitzung behandelt: die Stellungnahme zur Fortschreibung des Regionalen Raumentwicklungsplanes (RREP) bezüglich des im Steinbrink (Russenkurve) ausgewiesenen Windeignungsgebietes. „Es ist zwar nur ein Zipfel davon, der auf Damshagener Gemeindegebiet fällt“, erklärt Mandy Krüger, „doch wir sind uns – auch mit Grevesmühlen – einig, dass wir dort keine Windkraft haben wollen.

Die nächste Gemeindevertretersitzung wird am 15. Juni stattfinden. Dort soll es um den Haushalt der Gemeinde gehen.

Annett Meinke

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