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Nordwestmecklenburg Damshagen investiert in Bushaltestellen
Lokales Nordwestmecklenburg Damshagen investiert in Bushaltestellen
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20:20 10.02.2016
Gerade wurden zwei neue Wartehäuschen an den Bushaltstellen bei der Schule und an der Kirche in Damshagen aufgebaut. Die Gemeinde konnte sich die Erneuerung leisten, weil bereits 2014 Fördermittel für die Neuanschaffungen beantragt worden waren. Damit auch weitere Bushaltestellen im Gemeindegebiet neue Unterstände für Wartende bekommen, befasste sich Damshagens Bauausschuss jetzt mit den nächsten Anträgen für Fördermittel.

In Reppen- hagen wollen wir das Grundstück veräußern, auf dem das Bushäuschen bisher steht.“ Willi Heidmann (SPD), Vors. Bauausschuss

Es musste noch ein Förderantrag präzisiert werden, der bereits 2015 für Investitionen in diesem Jahr eingereicht worden war. Die Gemeinde muss zwei Standorte für neue Buswartehäuschen nennen. „Die ältesten stehen ja in Reppenhagen und Welzin“, sagte der Vorsitzende des Bauausschusses Willi Heidmann (SPD). „Das sind noch die alten DDR-Bushäuschen aus Beton und mit Asbest.“ Das Wartehäuschen in Reppenhagen sei eventuell sogar einsturzgefährdet, berichtete Heidmann. Auch in Welzin gebe es Schäden an dem eigentlich massiven Unterstand.

Doch in der Gemeinde mit insgesamt zwölf Ortsteilen gibt es fast genauso viele Bushaltestellen, von denen einige gar keinen Unterstand haben. Daher gingen die Bauausschussmitglieder die Liste möglicher Standorte noch einmal durch, obwohl schon deutlich war, dass die Haltestellen in Reppenhagen und Welzin besonders wichtig sind. Rolofshagen habe zwei Haltestellen in Top-Zustand. In Gutow gibt es zwei Unterstände aus Holz, die noch gut nutzbar sind. In Parin hat Gertrud Cordes in der Nähe ihres Gutshauses einen Unterstand mit Fachwerk bauen lassen.

„In Reppenhagen wollen wir das Grundstück veräußern auf dem das Bushäuschen bisher steht“, sagte Willi Heidmann. Daher habe der Standort Priorität. Ob als zweiter Standort Kussow oder Welzin angegeben werden soll, ist von Schülerzahlen abhängig. Sie sollen bis zum Beschluss der Gemeindevertretung vorliegen.

Für den Aufbau neuer Wartehäuschen an den Bushaltestellen kann die Gemeinde eine Förderung von 75 Prozent vom Land bekommen. Damit verringern sich die geschätzten Kosten von knapp 40000 Euro für zwei Wartehäuschen auf einen Eigenanteil von etwa 10000 Euro.

Malte Behnk

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